Foto: Primakov/Shutterstock
Die zusammengebrochene Kryptobörse Mt. Gox hat eine riesige Menge BTC bewegt – und das in einer Zeit, in der der Kryptomarkt ohnehin auf wackeligen Beinen steht.
Die Transaktion deutet auf bevorstehende Auszahlungen an Gläubiger hin und erhöht den Druck auf die Kryptokurse weiter.
Über 10.000 BTC verschoben
Laut Daten des Blockchain-Analyseunternehmens Arkham Intelligence hat Mt. Gox gestern spät am Abend 10.608 Bitcoin bewegt.
Die Transaktion, die gegen 23:40 Uhr verschickt wurde und einen Wert von rund 819 Millionen Euro hatte, fiel sofort durch ihre Größe auf.
Der Großteil (10.422 BTC) ging an eine unbekannte Adresse, während 185,5 BTC zurück in eine eigene Hot Wallet der insolventen Börse flossen.
Solche großen Bewegungen wurden in der Vergangenheit oft von Auszahlungen an geschädigte Nutzer der japanischen Börse gefolgt.
Deshalb horcht der Markt sofort auf – besonders jetzt, wo die Stimmung ohnehin angespannt ist. Arkham Intelligence teilte auf „X“ folgende Daten:
Arkham data shows a Mt.Gox cold wallet transferred 10,422.6 BTC (~$936M) 12 minutes ago to address starting with „1ANkDML“. No further movements have been observed. https://t.co/79jKW64w5L pic.twitter.com/Y43G45q0WX
— Wu Blockchain (@WuBlockchain) November 18, 2025
Mt. Gox: berüchtigt in der Kryptowelt
Der inzwischen berüchtigte Zusammenbruch von Mt. Gox liegt über ein Jahrzehnt zurück, wirft aber noch immer einen Schatten über die Branche.
Die Börse wurde 2010 gegründet und entwickelte sich rasend schnell zur dominierenden Handelsplattform. Schätzungen zufolge liefen 2013 und 2014 etwa 70 % aller weltweiten Bitcoin-Transaktionen über Mt. Gox.
2014 stellte sich heraus, dass rund 850.000 Bitcoin durch eine Mischung aus Diebstahl, mangelhafter Sicherheit und interner Unordnung verschwunden waren.
Kurz darauf folgte die Insolvenz – und ein juristischer Marathon, der bis heute andauert.
Erst 2021 genehmigte das Gericht in Tokio einen offiziellen Rehabilitationsplan. Damit konnten die verbliebenen Bitcoin und Bitcoin Cash unter mehr als 24.000 Gläubigern verteilt werden – mit einem Gesamtwert in Milliardenhöhe.
Seit dem vergangenen Jahr haben etwa 19.500 Geschädigte eine Teilzahlung erhalten, während Tausende weiterhin warten.
Administrative Hürden, Verifizierungsprobleme und technische Störungen verzögerten den Prozess immer wieder.
Im vergangenen Monat wurde die Frist erneut verschoben. Treuhänder Nobuaki Kobayashi teilte mit, dass viele Gläubiger ihre Verfahren noch nicht abgeschlossen hätten oder auf Komplikationen gestoßen seien.
Das neue Datum wurde um ein Jahr auf den 31. Oktober 2026 verschoben.
Krypto-Stimmung auf dem Tiefpunkt
Große Transaktionen von Mt. Gox haben den Bitcoin-Markt schon mehrfach unter Druck gesetzt. Auch diesmal kommt die Bewegung zu einem Zeitpunkt, an dem der BTC-Kurs kaum noch Spielraum hat.
Seit dem Rekord vor sechs Wochen ist Bitcoin bereits um über 29 % gefallen. Die Angst unter Anlegern ist auf einem Tiefpunkt.
Das Sentiment befindet sich auf dem niedrigsten Stand seit drei Jahren. Sollte eine neue Auszahlungsrunde an ehemalige Mt. Gox-Nutzer bevorstehen, befürchten viele, dass ein Teil dieser Coins direkt auf den Markt geworfen wird.
Diese Bitcoins haben seit der Insolvenz 2014 nämlich massiv an Wert gewonnen.
Und in einem Markt, der ächzt und knirscht, während Analysten von allen Seiten vor weiteren Rückgängen warnen, nehmen viele Gläubiger jetzt Gewinne mit. Verständlich – aber erneut ein Schlag für den Kryptomarkt.
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