Gino Presti Gino Presti
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Krypto-Welt reagiert empört auf ungenaue Kritik eines Zentralbankers

Krypto-Experten sind wütend über falsche Kommentare eines Bankers

Kryptowelt reagiert wütend auf falsche Kritik von Zentralbanker

Foto: Audio und werbung/Shutterstock

Kryptowährungen werden gelegentlich mit illegalen Aktivitäten in Verbindung gebracht. Laut dem Vorsitzenden der Zentralbank in Minneapolis könnten alle Transaktionen mit Krypto damit verknüpft sein. Untersuchungen zeigen jedoch, dass die Realität ganz anders aussieht.

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Krypto wird nur für Drogenhandel und illegale Aktivitäten genutzt

Der Vorsitzende der Federal Reserve von Minneapolis, Neel Kashkari, sorgte auf der Social-Media-Plattform X für Aufruhr. Während eines Events in Wisconsin sprach er über Kryptowährungen.

Er äußerte seine Meinung, dass nur wenige Transaktionen mit Bitcoin (BTC) oder anderen Kryptowährungen für Waren- oder Dienstleistungskäufe genutzt werden, sondern hauptsächlich für Drogenkäufe oder illegale Aktivitäten. Diese Aussagen stießen in der Krypto-Community sofort auf scharfen Widerspruch.

Krypto-Community reagiert schockiert und vehement

Auf X reagierte unter anderem Nic Carter, Miteigentümer der Investmentgesellschaft Castle Island Ventures, auf Kashkaris Aussagen. Er meinte, solche ungenauen Aussagen sollten illegal sein, besonders wenn sie von einer der 10 wichtigsten Aufsichtsbehörden der Welt kommen.

Auch Hailey Lennon, eine Spezialistin für Anti-Geldwäsche, teilte ihre Meinung:

„Legitime Krypto-Projekte in dieser Branche haben hochmoderne Anti-Geldwäsche-Richtlinien. Bargeld ist immer noch die bevorzugte Zahlungsmethode bei illegalen Aktivitäten.“

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Aussagen leicht zu widerlegen

Obwohl Kashkari nicht der Einzige ist, der Kryptowährungen kritisch sieht, sind seine Aussagen nachweislich falsch. Daten aus der Blockchain widerlegen sie leicht.

Ein Bericht von Chainalysis zeigt, dass 2023 nur 0,34 Prozent aller Krypto-Transaktionen mit illegalen Aktivitäten in Verbindung standen. 2019 lag der Höchststand bei 1,29 Prozent.

Es scheint, dass Kashkari der Aufstieg von Bitcoin und Co. nicht gefällt. Die Zentralbank von Minneapolis forderte bereits, dass Krypto-Assets besteuert oder verboten werden sollten.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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