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Krypto-Stimmung erholt sich – Angst bleibt spürbar

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Krypto-Stimmung erholt sich – Angst bleibt spürbar

Foto: Sashkin/Shutterstock

Die Marktstimmung im Kryptosektor erholt sich langsam. Ein häufig genutzter Sentiment-Indikator ist heute aus der Zone der „extremen Angst“ herausgestiegen, in der er sich längere Zeit aufgehalten hatte. Gleichzeitig sehen wir auch eine leichte Erholung beim Bitcoin-Kurs – aber es ist noch zu früh, um in Euphorie zu verfallen.

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Sentiment folgt Bitcoin-Kurs

Der bekannte Fear & Greed Index hat heute einen Wert von 28 erreicht. Damit verschiebt sich das Marktsentiment wieder in den Bereich „Angst“ und erreicht den höchsten Stand seit dem 12. Dezember. Seitdem herrschte – mit Ausnahme eines Tages (22. Dezember) – durchgehend „extreme Angst“.

Im Vergleich zum Vortag ist die Stimmung deutlich besser. Am Neujahrstag lag der Index noch bei einem Wert von 20.

Der Anstieg hängt erwartungsgemäß mit den steigenden Kryptokursen zusammen. Bereits heute früh wurde berichtet, dass Bitcoin (BTC) in den letzten 24 Stunden einen Anstieg von fast 2 % verzeichnet hat. Besonders stark zeigen sich derzeit Memecoins: Dogecoin (DOGE) legte in einem Tag um über 8 % zu, Pepe sogar um 23 %.

Acht Wochen Angst – aber „Chancen so gut wie nie“

Die Stimmung im Markt befindet sich nun schon seit über acht Wochen im Bereich der Angst. Der Krypto-Unternehmer Brian Rose stellte fest, dass diese Phase sogar länger andauert als im April letzten Jahres – damals wurde der Markt durch den Handelskrieg des US-Präsidenten Donald Trump massiv beeinflusst.

Laut Rose sei das Chance-Risiko-Verhältnis derzeit „besser als je zuvor“. Ein bekanntes Zitat aus der Investmentwelt lautet:

„Sei gierig, wenn andere ängstlich sind.“

Sprich: Nutze die Gelegenheiten, wenn andere aus Panik ihre Vermögenswerte abstoßen.

Diese anhaltende Angst wird verstärkt durch die Tatsache, dass Bitcoin weiterhin seinem vierjährigen Zyklus zu folgen scheint. Wie in den beiden vorherigen Bullenmärkten wurde der Höchststand im vierten Quartal des Jahres nach dem Bitcoin-Halving erreicht.

Sollte sich die Geschichte wiederholen, könnte 2026 ein schwaches Jahr für Bitcoin werden.

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Bitcoin muss noch eine Hürde nehmen

Der Bitcoin-Kurs ist inzwischen auf 89.000 US-Dollar gestiegen. Doch erst, wenn die Marke von 90.000 US-Dollar zurückerobert wird, können wir wieder zuversichtlich nach oben blicken.

„Solange Bitcoin nicht mit starker Spot-Nachfrage über die Zone von 90.000 Dollar ausbricht, wird jeder Anstieg wieder zurückgedrängt werden“,
schreibt der niederländische Analyst Ted.

Er warnt seine Follower außerdem vor einer möglichen Korrektur auf 88.000 US-Dollar, da dort noch ein sogenanntes CME-Gap liegt. Dieses entstand auf dem Bitcoin-Futures-Chart, weil der Kurs gestern – während die CME-Börse aufgrund des Neujahrstags geschlossen war – gestiegen ist.

In den letzten Monaten wurde diese Art von Kurslücke in der Regel zügig wieder geschlossen.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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