Gino Presti Gino Presti
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„Krypto-Königin“ verhaftet nach Diebstahl von 5,6 Milliarden Euro

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Foto: Kayasit Sonsupap/Shutterstock

Die chinesische „Krypto-Königin“ geht ins Gefängnis. Die Frau betrog mehr als 128.000 Menschen und erbeutete über 5,6 Milliarden Euro an Bitcoin. Sie wurde am Dienstag von einem britischen Gericht zu einer Haftstrafe von über elf Jahren verurteilt.

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Der Aufstieg und Fall der „Krypto-Königin“

Zhimin Qian, von den britischen Medien zur „Krypto-Königin“ ernannt, wurde im April 2024 in England verhaftet. Zu diesem Zeitpunkt war sie bereits fast fünf Jahre auf der Flucht. Die chinesischen Behörden beschuldigten sie eines Pyramidenspiels, das zwischen 2014 und 2017 mehr als 128.000 Opfer in China betrog. Mit falschen Versprechungen hoher Renditen lockte sie ahnungslose Anleger dazu, in verschiedene Betrugspraktiken zu investieren.

Qian floh nach England, wo sie unter falschem Namen einen luxuriösen Lebensstil führte. Sie präsentierte sich als wohlhabende Juwelienhändlerin, reiste durch Europa und gab viel Geld für teure Hotels, Designerkleidung und Luxusschmuck aus. So blieb sie einige Jahre unter dem Radar.

Die britische Polizei kam ihr auf die Spur, als eine BTC-Wallet, die mit dem Betrug in Verbindung stand, nach jahrelanger Inaktivität plötzlich eine Transaktion durchführte. Das geschah, als ein Komplize versuchte, ein Haus für 27 Millionen Euro in London zu kaufen. Danach zog sich das Netz allmählich zu, woraufhin Qian schließlich im April dieses Jahres verhaftet wurde.

Die Polizei fand während der Ermittlungen mehr als 61.000 Bitcoin, mit einem aktuellen Wert von etwa 5,6 Milliarden Euro. Es ist die größte Beschlagnahmung von Bitcoin im Vereinigten Königreich überhaupt. Hier siehst du Aufnahmen von der Verhaftung der „Krypto-Königin“:

Verurteilung

Am Dienstag folgte das Urteil durch das britische Gericht. Zhimin Qian wurde zu elf Jahren und acht Monaten Haftstrafe verurteilt, so berichtet die BBC. Qian bekannte sich schuldig, sagte aber, sie habe keine bösen Absichten gehabt und nicht vorsätzlich betrogen. Ihr Anwalt erklärte, sie sei eine Bitcoin-Pionierin, die ihre Fehler anerkenne. Die britische Richterin Sally-Ann Hales KC urteilte jedoch streng:

„Das Ausmaß Ihrer Geldwäschepraktiken ist beispiellos. Ihr Antrieb war pure Gier.“

Es wird nun untersucht, wie die beschlagnahmten Bitcoin an die Opfer in China zurückgegeben werden können.

Krypto und Kriminalität

Es zeigt sich wieder einmal, dass Krypto und Kriminalität nicht gut zusammenpassen. Transaktionen mit Krypto sind vollständig transparent und auf der Blockchain nachvollziehbar. Kriminelle fliegen dadurch regelmäßig auf, sobald sie versuchen, gestohlene Krypto zu Geld zu machen oder auszugeben.

Dennoch bleibt Krypto-Betrug ein hartnäckiges und häufig vorkommendes Problem. Lies deshalb unseren früheren Artikel mit Tipps, um zu verhindern, dass du Opfer wirst.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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