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Der Kryptomarkt musste in der vergangenen Woche erneut schwere Verluste hinnehmen. In kurzer Zeit sind etwa 500 Milliarden US-Dollar – umgerechnet 421 Milliarden Euro – an Marktkapitalisierung vernichtet worden.
Verglichen mit den Verlusten bei Edelmetallen fällt das jedoch fast harmlos aus. Allein in derselben Zeitspanne verloren Gold- und Silbermärkte weltweit rund 10 Billionen Dollar, was etwa 8,5 Billionen Euro entspricht – also 8.500 Milliarden Euro.
Das zeigt: Nicht nur Kryptowährungen sind anfällig für plötzliche Veränderungen in der Marktstimmung. Auch traditionelle Anlageklassen, die oft als stabil oder defensiv gelten, können innerhalb kürzester Zeit massive Verluste verzeichnen.
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Breiter Risk-Off-Modus trifft mehrere Märkte gleichzeitig
Die Verluste sind auf eine Kombination mehrerer Faktoren zurückzuführen. Veränderte Zinserwartungen, ein stärkerer US-Dollar und sinkende Liquidität. Diese Entwicklung löste eine breit angelegte Risk-Off-Bewegung aus, bei der Anleger systematisch Risiken aus verschiedenen Märkten abziehen.
Besonders hart getroffen hat es erneut den Kryptosektor – was in solchen Phasen nicht ungewöhnlich ist. Aufgrund der vergleichsweise kleinen Marktgröße führen schon moderate Abflüsse oft zu überproportionalen Kursbewegungen.
Trotzdem blieb der Gesamtverlust auf etwa 421 Milliarden Euro begrenzt.
Krypto ist für hohe Volatilität bekannt, stellt aber im Vergleich zum Edelmetallmarkt eine relativ kleine Anlageklasse dar. Gold und Silber besitzen eine deutlich größere globale Marktkapitalisierung.
Daher führen kleinere prozentuale Preisbewegungen bei Edelmetallen oft zu immens hohen absoluten Verlusten. Insgesamt verdampften rund 8,5 Billionen Euro an weltweiten Werten – gemessen an physischem Gold, Silber und darauf basierenden Finanzprodukten.
Gold und Silber mit härteren Verlusten als Krypto
Diesmal handelte es sich jedoch nicht um eine leichte Korrektur: Gold verlor innerhalb von drei Tagen über 20 % seines Wertes.
Silber traf es noch heftiger – mit einem Kurseinbruch von 37 % an nur einem einzigen Tag. Zum Vergleich: Bitcoin (BTC) benötigte 118 Tage, um um denselben Prozentsatz zu fallen.
Diese Gegenüberstellung macht klar: Volatilität ist kein exklusives Merkmal des Kryptomarkts.

Obwohl Edelmetalle traditionell als sicherer Hafen in Krisenzeiten gelten, sind auch sie nicht immun gegen makroökonomische Schocks – etwa plötzliche Änderungen der Zinspolitik oder abrupte Wechselkursbewegungen.
In solchen Phasen kann Kapital rasant umgeschichtet werden, was zu heftigen Preisreaktionen führt.
Der sichere Hafen existiert nicht
Die aktuellen Kursverluste bei Edelmetallen zeigen klar: Risiken sind breiter gestreut, als viele denken. Makroökonomische Erschütterungen setzen nahezu alle Märkte unter Druck – selbst Gold musste die schlechteste Börsensitzung seit 1983 verzeichnen.
Die Gegenüberstellung von Krypto- und Edelmetallverlusten stellt die Ereignisse in den richtigen Kontext:
Volatilität ist ein fester Bestandteil der Finanzmärkte – ganz gleich, ob es sich um „riskante Kryptowährungen“ oder „sichere Edelmetalle“ handelt.
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