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Im vergangenen Januar erbeuteten Krypto-Kriminelle satte 338 Millionen Euro, verteilt über 42 Vorfälle, berichtet das Blockchain-Sicherheitsunternehmen CertiK. Der größte Teil dieses Betrags wurde von einer einzigen Person gestohlen. Abgesehen davon stahlen Kriminelle am meisten über gefälschte Websites und Hacks auf DeFi-Plattformen. L
Mega-Beute durch Phishing
Phishing bleibt ein großes Problem. Dabei versuchen Betrüger, Menschen mit gefälschten Websites oder gefälschten E-Mails zu täuschen oder sich auf andere Weise als vertrauenswürdige Partei auszugeben. Durch Täuschung überzeugen sie auf diese Weise ahnungslose Menschen, ihre Krypto an eine Adresse der Betrüger zu senden.
Satte 264 Millionen Euro des Gesamtbetrags von 314 Millionen Euro wurden laut CertiK durch Phishing gestohlen. Ein sehr großer Teil davon, rund 241 Millionen Euro, stammte von einer einzigen Person.
Betrüger gaben sich dabei als Helpdesk-Mitarbeiter einer beliebten Krypto-Wallet aus und manipulierten das Opfer, seine geheimen Zugangscodes herauszugeben. Die Kriminellen stahlen danach alle Krypto aus der Wallet.
1/ Updated with confirmation of late incidents👇 pic.twitter.com/SQRH9XvxdE
— CertiK Alert (@CertiKAlert) February 2, 2026
Hacks auf DeFi und Smart Contracts
Darüber hinaus wurde viel durch Hacks auf DeFi-Plattformen und durch Ausnutzung von Schwachstellen in Smart Contracts gestohlen.
So wurde vor einigen Tagen noch das Step Finance Protocol auf dem Solana-Netzwerk gehackt. Dabei wurden 261.854 Solana im Wert von 23 Millionen Euro gestohlen. Bereits Anfang Januar wurde auch das Truebit Protocol gehackt, wobei Hacker mit 8.535 Ethereum davonkamen, ebenfalls mit einem Wert von rund 23 Millionen Euro.
Auch Swapnet, das von dezentralen Handelsbörsen verwendet wird, wurde im Januar gehackt und verlor so elf Millionen Euro. Darüber hinaus fanden auch Hacks auf Saga (-5,2 Millionen Euro), Makina Finance (-3,6 Millionen Euro), Aperture Finance (-2,7 Millionen Euro) und TMX (-1,2 Millionen Euro) statt.
Krypto-Kriminalität wächst stark
Krypto-Kriminalität scheint stark zuzunehmen. Laut Cybersecurity-Unternehmen PeckShield wurde 2025 ein Rekordbetrag von etwa 3,5 Milliarden Euro von Cyberkriminellen gestohlen. Das ist gut ein Drittel mehr als im Jahr zuvor.
Die gestohlenen Beträge werden größer, aber die Anzahl der Vorfälle nimmt ab. Hacker scheinen sich zunehmend zu professionalisieren und auf größere Ziele zu konzentrieren.
Die nordkoreanische Lazarus-Gruppe spielt eine große Rolle. Diese Hackergruppe wird verdächtigt, eine spezialisierte Cyber-Einheit der nordkoreanischen Armee zu sein und steckt laut Blockchain-Analyseunternehmen Chainalysis hinter mehr als der Hälfte aller gehackten Krypto weltweit.
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