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Laut JPMorgan wurde der aktuelle Crash nicht durch institutionelle Parteien und Börsenanleger verursacht, sondern durch sogenannte „Krypto-Natives“ – die erfahrenen Kryptoanleger. Die amerikanische Bank gibt vor allem Händlern die Schuld, die mit Hebelkonstruktionen auf den Futures-Märkten aktiv sind. Lies unten weiter über die Erkenntnisse von JPMorgan.
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Crash nicht durch institutionelle Anleger verursacht
Analysten von JPMorgan stellen in einem internen Bericht fest, dass es wenig Beweise dafür gibt, dass der aktuelle Kurscrash durch Anleger in Bitcoin-Börsenfonds verursacht wurde. In diese Fonds wird vor allem durch institutionelle Parteien und private Börsenanleger investiert.
Zwischen dem 10. und 14. Oktober verzeichneten die Bitcoin-Börsenfonds laut dem Bericht einen relativ gemäßigten Abfluss von 220 Millionen Dollar. Das sind etwa 0,14 Prozent des gesamten Vermögens, das in die Fonds investiert ist. Ethereum-Börsenfonds schnitten etwas schlechter ab mit einem Abfluss von 370 Millionen Dollar, was 1,23 Prozent des investierten Vermögens entspricht.
Auch an der Chicago Mercantile Exchange (CME) sah JPMorgan verhältnismäßig wenige Liquidationen. Auch diese Handelsbörse (für Derivate) wird meist von institutionellen Parteien genutzt.
Kryptoanleger und Futures-Märkte
Die härtesten Schläge fielen laut den Analysten auf dem Markt für fortlaufende Futures. Fortlaufende Futures sind Anlagekontrakte, mit denen Händler auf den zukünftigen Preis spekulieren können, ohne festes Enddatum. Auf diesem Markt sind viele Händler aktiv, die Hebelkonstruktionen nutzen, um so mit einem größeren Geldbetrag auf Kursgewinne und Kursverluste spekulieren zu können.
Auf diesem Markt sank der Wert der gesamten Anzahl offener Positionen um ganze 40 Prozent. Das ist ein größerer Rückgang als die tatsächlichen Kursverluste von Bitcoin und Ethereum.
Laut JPMorgan zeigt das, dass der Crash vor allem durch gestandene Kryptoanleger – die sogenannten „Krypto-Natives“ – verursacht wurde, die hauptsächlich auf diesem Markt aktiv sind. Sie spekulierten meist auf Kursgewinne, aber Hochmut kommt vor dem Fall: Sie wurden liquidiert, als das Gegenteil geschah.
Handelskrieg
Der Kurscrash entstand, nachdem der amerikanische Präsident Donald Trump vergangene Woche Freitag einen neuen Handelskrieg mit China ankündigte. Das sorgte für viel Unruhe auf den Finanzmärkten, mit erheblichen Kursverlusten als Folge.
Es führte zur größten Liquidation aller Zeiten auf dem Kryptomarkt, bei der mehr als 16 Milliarden Euro an Hebelpositionen weggefegt wurden. Das traf mehr als 1,5 Millionen Händler.
Auch jetzt ist die Ruhe noch nicht zurückgekehrt auf dem Markt. Der Bitcoin-Kurs erreichte soeben das Niveau von 103.500 Dollar.
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