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Ist Gold noch ein sicherer Hafen für Anleger?

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Bitcoin Nachri…
Een winkel met gouden sieraden om te kopen als investering in een winkel in Bangkok

Foto: lunamon / Shutterstock.com

Gold zeigt sich schwach während des Iran-Konflikts, was bei Anlegern Fragen aufwirft. Normalerweise steigt das Edelmetall gerade in Zeiten geopolitischer Unruhen. Dennoch meint Makroökonom Robin Brooks, dass Anleger daraus nicht zu schnell Schlüsse ziehen sollten. Seine Analyse scheint letztlich auch sehr positiv für Bitcoin (BTC) zu sein. Es lohnt sich, das genauer zu betrachten.

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Warum zeigt Gold eine schwache Performance?

Laut Brooks lässt sich der schwache Kursverlauf von Gold vor allem damit erklären, dass die Finanzmärkte den Konflikt noch nicht als echten Systemschock betrachten.

„Wenn du ein sicherer Hafen bist, brauchst du ein klares Risk-off-Ereignis, um zu steigen“, stellt er fest.

Amerikanische Aktien sind seit Ausbruch der Kämpfe nur begrenzt gefallen. Zudem weist er darauf hin, dass Gold im vergangenen Jahr bereits stark gestiegen ist. Dadurch kann es bei unerwarteten Schocks vorübergehend von Anlegern verkauft werden, die Liquidität benötigen.

Die Suche nach sicheren Häfen

Brooks sieht den übergeordneten Trend jedoch als intakt an. Er spricht vom sogenannten „Debasement Trade“: der wachsenden Angst, dass hohe Staatsschulden letztlich durch Inflation ausgehöhlt werden. Diese Entwicklung sorgt seiner Meinung nach für eine strukturelle Suche nach sicheren Häfen, von denen Gold nur ein Beispiel ist.

Genau diese Suche ist auch für den Bitcoin-Kurs relevant. Die digitale Währung weist einige objektive Gemeinsamkeiten mit Gold auf, wie ein begrenztes Angebot und eine relative Unabhängigkeit von der Geldpolitik.

In einer Welt, in der Anleger zunehmend nach Schutz vor Inflation und finanzieller Unsicherheit suchen, kann Bitcoin dadurch eine immer ernsthaftere Rolle neben traditionellen sicheren Häfen wie Gold einnehmen.

Vorerst scheint Bitcoin diese Rolle noch nicht zu übernehmen, aber es stellt sich auch die Frage, ob man das von einem Asset erwarten kann, das erst seit 2009 existiert. Satoshi Nakamoto lancierte Bitcoin in jenem Jahr, aber die digitale Währung wird erst seit Anfang 2024 deutlich ernster genommen.

Das war der Moment, in dem die Bitcoin-ETFs (Exchange Traded Funds) in den Vereinigten Staaten unter der Führung des großen Vermögensverwalters BlackRock lancierten. Dass der weltgrößte Vermögensverwalter, BlackRock, sich hinter Bitcoin stellte, war für viele Fachleute ein Grund, Bitcoin ernster zu nehmen.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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