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Iran beschießt Israel mit Raketen: Bitcoin ignoriert die Panik

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Iran beschießt Israel mit Raketen: Bitcoin ignoriert die Panik

Foto: saeediex/Shutterstock

Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten sind erneut eskaliert, nachdem Iran in der Nacht von Montag auf Dienstag mehrere Raketenangriffe auf Israel durchgeführt hat.

Damit endete eine kurze Phase relativer Ruhe an den Finanzmärkten. Bitcoin (BTC) reagiert vorerst noch nicht mit einem starken Rückgang.

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Neue Angriffswelle

Laut israelischen Behörden wurden in Tel Aviv mindestens sechs Menschen leicht verletzt, als eine Rakete oder ein Raketenteil ein Wohngebiet traf. Aufnahmen in sozialen Medien zeigen Schäden an Wohnungen und geparkten Autos durch Explosionen und Druckwellen.

Die israelischen Streitkräfte berichten, dass seit Montagabend mehrere Salven auf verschiedene Teile des Landes abgefeuert wurden. Die Angriffe folgen auf Spekulationen über mögliche Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran zur Beendigung des Konflikts.

Gleichzeitig führte Israel neue Luftangriffe auf Ziele im Libanon durch, darunter in den südlichen Vororten von Beirut. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums kamen dabei mindestens zwei Menschen ums Leben, mehrere weitere wurden verletzt.

Nicht günstig für Bitcoin?

Die erneute Eskalation sorgt für zusätzliche Unsicherheit an den Finanzmärkten. In Zeiten geopolitischer Spannungen sinkt in der Regel die Risikobereitschaft der Anleger. Das ist grundsätzlich kein gutes Zeichen für Bitcoin.

Für Bitcoin bedeutet dies in der Regel eine höhere Abwärtsvolatilität. In früheren Phasen des Konflikts war zu beobachten, dass der Kurs stark auf Nachrichten über Angriffe, Verhandlungen und den Ölpreis reagierte.

Wenn die Angst an den Märkten zunimmt, entscheiden sich Anleger häufiger für Liquidität und sichere Häfen wie Bargeld.

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Öl und Zinsen bleiben entscheidend

Neben den direkten geopolitischen Auswirkungen spielt vor allem der Einfluss auf die Energiepreise eine große Rolle. Neue Raketenangriffe erhöhen das Risiko von Störungen in der Ölversorgung.

Ein steigender Ölpreis kann Inflationserwartungen anheizen und Zentralbanken vorsichtiger bei Zinssenkungen machen. Höhere Zinsen und strengere finanzielle Bedingungen sind historisch gesehen kein günstiges Umfeld für den Bitcoin-Kurs.

Gleichzeitig kann ein langanhaltender Konflikt letztlich auch zu einer lockereren Geldpolitik führen, wenn das Wirtschaftswachstum unter Druck gerät.

In dieser Hinsicht sind dies keine Entwicklungen, auf die Anleger hoffen. Es scheint, dass der Konflikt im Iran und im weiteren Nahen Osten nicht so schnell zu einem Ende kommt.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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