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Der Bitcoin (BTC)-Kurs hat in den vergangenen Monaten starke Rückschläge erlitten, und viele unternehmerische Bitcoin-Halter spüren nun die negativen Folgen. Mehr als 77 Prozent von ihnen haben aktuell mehr für Bitcoin bezahlt, als die Münze derzeit wert ist.
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Bitcoin fällt unter den durchschnittlichen Kaufpreis von Unternehmen
Der Bitcoin-Kurs ist seit Oktober um etwa 38 Prozent gefallen – und das hat Konsequenzen. Im vergangenen Jahr haben viele Unternehmen nämlich eine Bitcoin-Akkumulationsstrategie gestartet.
Damit wollten sie finanziell wachsen, sich gegen Inflation absichern und ihren Aktionären ein Engagement in Bitcoin ermöglichen. Das erste Unternehmen, das dies in großem Stil tat, war Strategy (ehemals MicroStrategy).
Da Bitcoin nun so stark gefallen ist, schreiben viele dieser neuen Bitcoin-Unternehmen Verluste. Charles Edwards, Gründer der Investmentfirma Capriole Investments, teilte kürzlich Zahlen auf X, die zeigen, wie groß die Verluste sind.
Von allen Unternehmen, die Bitcoin in ihrer Bilanz halten, liegen ganze 77,4 Prozent derzeit unter ihrem Kaufpreis.
Eine weitere besorgniserregende Zahl ist der Unterschied zwischen dem aktuellen Kurs und dem durchschnittlichen Kaufpreis. Edwards berichtet, dass der Bitcoin-Kurs derzeit mehr als 20 Prozent unter dem durchschnittlichen Kaufpreis von 65,6 Prozent der Unternehmen liegt.
Strategy selbst kaufte seine Bitcoins zu einem Durchschnittspreis von etwa 76.000 US-Dollar pro Stück. Bei einem aktuellen Kurs von rund 70.000 US-Dollar bedeutet das einen Verlust von mehr als 7 Prozent. Und dennoch gehört Strategy damit noch zu den Unternehmen, die vergleichsweise gut dastehen.
77% of Bitcoin Treasury Companies are underwater on their Bitcoin buys. The last time this happened was May 2022. pic.twitter.com/S7XBBVEiEn
— Charles Edwards (@caprioleio) March 8, 2026
Institutionelle Anleger zeigen Interesse
Trotz der aktuellen Marktsituation zeigen institutionelle Anleger vorsichtiges Interesse an Bitcoin. An der Börse sind Exchange-Traded Funds (ETFs) handelbar, die den Preis von Bitcoin nachbilden.
Dies ist eine traditionellere Form der Investition als der direkte Kauf oder Verkauf von Coins auf dem Kryptomarkt.
Daten von Sosovalue zeigen, dass in den vergangenen zwei Wochen wieder Geld in die Bitcoin-ETFs geflossen ist, nachdem zuvor fünf Wochen lang Abflüsse verzeichnet wurden.
Auch gestern wurde erneut investiert – insgesamt 144,5 Millionen Euro. Die Zahlen deuten auf ein erneutes Interesse und wachsendes Vertrauen in den Bitcoin-Kurs an den Börsen hin.

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