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Seit seinem All-Time-High im Oktober 2025 hat Bitcoin bereits eine Korrektur von mehr als 50 Prozent durchgemacht. Vergangenen Freitag erreichte die Coin einen Tiefpunkt von 60.000 Dollar. Mittlerweile hat sich die Coin wieder etwas erholt, aber ist der Boden schon erreicht? Die Investmentbank Stifel denkt nicht.
Ein Rückgang von 70 Prozent für Bitcoin
Bitcoin hat also bereits eine heftige Korrektur durchgemacht. Obwohl Händler wieder mehr wagen einzusteigen in die Kryptomünze, sollte man dennoch vorsichtig bleiben. Ein weiterer Rückgang ist nie ausgeschlossen. Die Investmentbank Stifel rechnet auch mit diesem Risiko und stellt fest, dass der Token möglicherweise noch auf einen Kurs von lediglich 38.000 Dollar fällt.
Analysten des Unternehmens kommen zu dieser Vorhersage, indem sie eine Trendlinie entlang der Tiefpunkte von Bitcoin seit 2010 ziehen. Daraus geht hervor, dass der Rückgang der vergangenen Monate sich noch fortsetzen könnte. Sollte dieses Szenario eintreten, dann hat die Coin eine Korrektur von sage und schreibe 70 Prozent durchgemacht.
Verglichen mit früheren Bärenmarkt-Crashs ist diese Zahl nicht besonders oder seltsam. Im Jahr 2011 sank die Coin um 93 Prozent, 2015 waren es 84 Prozent, 2018 um 83 Prozent und 2022 um 76 Prozent. Dennoch scheint dieser Boden noch weit entfernt und werden Krypto-Anhänger vorerst noch nichts davon wissen wollen.
Bitcoin weniger klare Alternative in unsicheren wirtschaftlichen Perioden
Bitcoin schien früher immer stark zu stehen, wenn die Weltwirtschaften schwach waren. In diesen Perioden wurde mehr Geld von Regierungen gedruckt, um die Wirtschaft zu stimulieren. Dieses Geld floss dann letztendlich teilweise in den Kryptomarkt, wodurch dieser kräftig stieg. Dadurch sahen Händler die Kryptomünze zunehmend als Schutzmittel gegen Inflation und schlechte wirtschaftliche Faktoren.
Mittlerweile hat sich dieses Bild gedreht. Bitcoin reagiert negativ, wenn beispielsweise der US-Dollar ebenfalls schlecht performt. Händler sind nicht mehr so überzeugt von der Coin in schweren wirtschaftlichen Zeiten. Das Edelmetall Gold blühte jedoch in den vergangenen Monaten auf, wodurch Finanzexperten dies als bessere Investition ansahen.
In der kommenden Zeit erwarten die Analysten der Investmentgesellschaft Stifel möglicherweise mehr von diesen negativen Effekten. So reagiert Bitcoin mittlerweile auch bearish auf die fallenden Tech-Aktien und trugen die sinkenden Zinssätze der US-Zentralbank auch nicht mehr die positive Kraft mit sich, die sie Bitcoin früher gaben.
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