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Im Urlaub? Öffentliches WLAN kann Krypto gefährden

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Im Urlaub? Öffentliches WLAN kann Krypto gefährden

Foto: Max Acronym/ Shutterstock

Im Urlaub greift man schnell auf kostenloses WLAN am Flughafen, im Hotel oder im Café zurück. Das wirkt praktisch, kann für deine Kryptowährungen jedoch gefährlich sein.

Sicherheitsexperten warnen vor gefälschten WLAN‑Netzwerken, die gezielt eingerichtet werden, um Daten zu stehlen. Wer sich unbewusst damit verbindet, geht ein erhöhtes Risiko ein.

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Kriminelle richten manchmal ein gefälschtes WLAN‑Netzwerk ein, das dem echten Netzwerk eines Flughafens oder Hotels stark ähnelt. Der Name unterscheidet sich oft nur minimal, sodass der Unterschied kaum auffällt.

Viele Smartphones verbinden sich automatisch mit solchen Netzwerken, sobald WLAN aktiviert ist. Nutzer merken daher nicht immer, dass sie mit einem falschen Netzwerk verbunden sind.

Sicherheitsexperten zufolge passiert das vor allem an Orten mit vielen Menschen, die schnell Internet suchen. Dazu zählen Flughäfen, Hotels, Cafés und touristische Gegenden.

Im vergangenen Jahr wurde in Australien ein Mann angeklagt, weil er an einem Flughafen kostenlose gefälschte WLAN‑Netzwerke eingerichtet hatte. Diese sahen aus wie echte Netzwerke und wurden genutzt, um persönliche Daten von Reisenden zu stehlen.

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So werden Krypto‑Daten gestohlen

Allein die Verbindung mit einem gefälschten WLAN‑Netzwerk bedeutet nicht sofort, dass deine Kryptowährungen verloren sind. Das eigentliche Risiko entsteht, wenn Nutzer anschließend Daten eingeben.

Kriminelle blenden häufig gefälschte Login‑Seiten oder Warnmeldungen ein. Dort fordern sie Passwörter, Codes oder die Wiederherstellungsphrase einer Wallet an.

Die Wiederherstellungsphrase ist eine Abfolge von Wörtern, mit der jederzeit Zugriff auf eine Wallet möglich ist. Wer diese Wörter kennt, kann die Kryptowährungen direkt übernehmen.

Analysten berichten, dass viele Betroffene in diesem Moment glauben, sich auf einer echten Website zu befinden. Sie loggen sich ein, ohne genau zu prüfen, ob die Seite vertrauenswürdig ist.

Sobald Kriminelle Zugriff auf Accounts oder E‑Mails haben, können sie die Kryptowährungen schnell transferieren.

So reduziert man das Risiko auf Reisen

Experten raten davon ab, über öffentliches WLAN wichtige Kryptoaktionen durchzuführen. Versende keine Kryptowährungen und ändere keine Sicherheitseinstellungen. Nutze stattdessen möglichst dein mobiles Internet oder einen persönlichen Hotspot.

Das ist in der Regel sicherer als öffentliche WLAN‑Netzwerke.

Wenn du dennoch WLAN nutzen musst, frage beim Personal nach, welches Netzwerk das richtige ist. Deaktiviere außerdem die automatische WLAN‑Verbindung auf deinem Smartphone.

Wer auf Reisen bewusst mit WLAN umgeht, reduziert das Risiko erheblich, Opfer von Krypto‑Diebstahl zu werden.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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