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Der Bitcoin-Kurs hält sich kaum und kämpft mit starkem Verkaufsdruck. Das ist laut einem Experten wenig überraschend. Die Kryptowährung steckt in einer Art Identitätskrise und muss sich neu erfinden.
Bitcoin kämpft mit Ziellosigkeit
Bitcoin liegt zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels fast 50 Prozent unter dem Preisrekord, den der Kurs im Oktober 2025 mit 126.000 Dollar aufgestellt hat. Das ist bemerkenswert, schreibt Bloomberg. Die Rahmenbedingungen für Bitcoin (BTC) sind nämlich gar nicht so schlecht.
In den Vereinigten Staaten ist die Entwicklung einer klaren Krypto-Gesetzgebung in vollem Gange. Das ist positiv für Bitcoin und andere Kryptowährungen. Zudem hat die Bitcoin-Adoption deutlich an Fahrt gewonnen, während sich immer mehr traditionelle Anleger für die Kryptowährung entscheiden.
Trotz der positiven Rahmenbedingungen hat Bitcoin es schwer. Laut Bloomberg liegt das daran, dass Bitcoin ein klares Ziel fehlt. Wurde die Währung früher oft als guter Schutz gegen Inflation bezeichnet, steht dieses Narrativ nun unter Druck.
Auch andere Rollen, die Bitcoin früher oft zugeschrieben wurden – etwa die des digitalen Goldes oder der spekulativen Investition – wirken heute weniger überzeugend. Bloomberg spricht daher von einer „Identitätskrise“.
„Wenn es nicht die beste Absicherung ist, nicht das beste Zahlungsnetzwerk und nicht die beste Spekulation – wofür ist es dann genau?“, so Bloomberg.
Institutionelle Anleger ziehen sich zurück
Die von Bloomberg beschriebene Ziellosigkeit wirkt sich negativ auf das Anleger-Sentiment aus. Institutionelle Anleger scheinen das Vertrauen in Bitcoin zu verlieren und haben in den vergangenen Monaten viel Kapital abgezogen. Das zeigt sich unter anderem bei Bitcoin-Börsenhandelsfonds, die in den vergangenen Wochen viel Kapital verloren haben.
Finanzexperte Nic Puckrin, CEO von Coinbureau, teilt auf X mit, dass Krypto-Hedgefonds überwiegend Cash halten. Das sind professionelle Investmentfonds, die im Auftrag von Kunden in Krypto investieren. Ihr Cash-Bestand ist derzeit so hoch wie seit fast einem Jahr nicht mehr.
„Einige Fonds haben zum ersten Mal in ihrer Geschichte keinerlei Exposure mehr in Bitcoin und Ethereum (ETH)“, so Puckrin.
Stablecoins sind attraktiv
Nicht nur Cash, sondern auch die Krypto-Variante von Cash ist bei institutionellen Anlegern derzeit sehr gefragt. Stablecoins – stabile Kryptowährungen, die beispielsweise an den US-Dollar gekoppelt sind – sind laut Bloomberg deutlich beliebter geworden.
Der Stablecoin-Markt ist entsprechend explosionsartig gewachsen und ist derzeit fast 304 Milliarden Dollar wert. Experten prognostizieren, dass der Markt bis 2028 auf zwei Billionen Dollar angewachsen sein wird.
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