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Kurz zusammengefasst
- Aus Bitcoin-Fonds flossen letzte Woche über 252 Millionen Euro ab, mit einem Spitzenwert von 196 Millionen Euro an einem einzigen Tag.
- Analysten erklären dies damit, dass Anleger aufgrund geopolitischer Spannungen und Inflationssorgen Risiken meiden.
- Auch Fonds für Ethereum und XRP verzeichneten Abflüsse, mit auffallend geringer Handelsaktivität.
Bitcoin-Fonds erleben Trendbruch
Letzte Woche flossen netto 252 Millionen Euro aus den amerikanischen Bitcoin-Investmentfonds (ETFs) ab, wie Daten von Farside Investors zeigen. Es ist das erste Mal seit einem Monat, dass mehr Geld ab- als zufließt.
Die Woche begann noch gut mit einem Zufluss von 145 Millionen Euro am Montag, doch dieser positive Trend setzte sich nicht fort. Besonders Freitag war ein schlechter Tag mit einem Gesamtabfluss von knapp 196 Millionen Euro. Allein der Fonds des Vermögensverwalters BlackRock verzeichnete einen Abfluss von 175 Millionen Euro.

Ein Bitcoin-ETF ist ein börsennotierter Fonds, der in Bitcoin (BTC) investiert und in dem Anleger Anteile kaufen können. So können Anleger in Bitcoin investieren, ohne die Krypto selbst zu besitzen.
Auch Ethereum im Minus, XRP kommt zum Stillstand
Nicht nur Bitcoin hatte es schwer. Aus den Ethereum-Fonds floss den achten Tag in Folge Geld ab.
In den vergangenen elf Wochen gab es nur in drei Wochen einen Nettomittelzufluss. Der Gesamtabfluss der vergangenen Woche belief sich auf über 174 Millionen Euro.
Auch bei XRP war die Lage auffällig. Zum ersten Mal verzeichneten die Fonds mehr handelfreie Tage als Handelstage. Am Montag, Donnerstag und Freitag waren Zu- und Abflüsse genau null.
Trotz des minimalen Zuflusses von rund 2,2 Millionen Euro in die XRP-Fonds scheint der März der erste Monat mit einem Nettoabfluss seit der Einführung dieser Fonds Ende letzten Jahres zu werden.
Weltweite Unsicherheit spürbar am Markt
Laut Analysten sind die Abflüsse eine direkte Folge der Stimmung an den Finanzmärkten. Anleger sind vorsichtig und meiden Risiken. Diese vorsichtige Haltung („risk-off“) entsteht durch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren.
Die zunehmenden geopolitischen Spannungen und die schwindende Hoffnung auf einen Waffenstillstand im Nahen Osten spielen eine große Rolle. Darüber hinaus sorgen steigende Ölpreise für neue Inflationssorgen.
Dadurch schwindet die Hoffnung, dass die Zentralbanken die Zinsen bald senken werden; einige Analysten rechnen sogar mit einer Zinserhöhung. Gegenüber Decrypt erklärt eToro-Marktanalyst Josh Gilbert:
„Die extrem hohen Ölpreise schüren die Inflationsangst, wodurch Zinssenkungserwartungen weiter in die Zukunft rücken. Das nimmt wiederum den risikoreicheren Anlagen den Katalysator, den sie brauchen, um einen Boden zu finden.“
Trotz der negativen Zahlen bei den Krypto-Börsenfonds stiegen die Kurse am Montagmorgen plötzlich an. Der Anstieg scheint auf hoffnungsvolle Aussagen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump zurückzugehen.
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