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Laut Ökonom Timothy Peterson könnte der Kryptomarkt im kommenden Quartal durch scharfe Politikänderungen der amerikanischen Federal Reserve aufgeschreckt werden. Im Gespräch mit Cointelegraph warnt er, dass die Märkte die Chance auf schnelle Zinssenkungen erheblich unterschätzen, besonders für Bitcoin und andere Altcoins.
Kryptomarkt unterschätzt die Geschwindigkeit von Zinssenkungen
Peterson sagt, dass die Märkte jetzt von einem schrittweisen Abbau der Zinsen auszugehen scheinen, aber das weicht seiner Meinung nach von dem ab, was in früheren vergleichbaren Perioden geschehen ist. Er betont, dass die Federal Reserve wahrscheinlich schneller und kraftvoller handeln wird als erwartet, wodurch Anleger unerwartet getroffen werden. Peterson erwartet, dass innerhalb von drei bis neun Monaten Bitcoin und Altcoins „substantiell steigen werden“.
Seine Bemerkungen folgten kurz nach der ersten Zinssenkung von 2025 am 17. September. Damals senkte die Federal Reserve die Zinsen um 25 Basispunkte, genau wie die Mehrheit des Marktes erwartete. Dennoch denkt Peterson, dass dies nur der Anfang ist.
Banken uneinig über Einschätzung der Fed-Bewegung
Vor der Zinssenkung der vergangenen Woche waren Finanzinstitute nicht einig in ihren Vorhersagen. Standard Chartered sah eine schärfere Senkung von 50 Basispunkten voraus, während Goldman Sachs sich zurückhaltender aufstellte und von 25 Basispunkten ausging.
Der Bitcoin-Kurs erreichte Stunden vor dem FED-Meeting einen Höchststand von 99.567 Euro, sank danach aber auf etwa 98.453 Euro zurück. Trotz dieses Rückgangs ist Bitcoin in den vergangenen dreißig Tagen um etwa 1,03 Prozent gestiegen.
Erwartung für neue Senkung im Oktober
Laut dem CME FedWatch Tool ist der Markt nahezu sicher, etwa 91,9 Prozent, dass es um die Sitzung vom 29. Oktober erneut eine Senkung von 25 Basispunkten gibt, während die Chance, dass die Zinsen gleich bleiben, auf circa 8,1 Prozent geschätzt wird.
Funktionäre der Fed sagten, dass sie dieses Jahr noch zwei zusätzliche Zinssenkungen von einem Viertelprozentpunkt erwarten. Fed-Vorsitzender Jerome Powell betonte jedoch bei NBC News: „Wir sind nicht an einen vorher bestimmten Pfad gebunden.“
Niedrigere Zinsen machen traditionelle sichere Anlagen wie Anleihen und Termineinlagen weniger attraktiv. Für risikoreichere Vermögenswerte, einschließlich Kryptowährungen, kann dies potenzielle Zuflüsse generieren, besonders wenn die Fed die Zinsen schneller senkt als der Markt jetzt denkt.
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