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Der Bitcoin-Kurs hat es schwer und steht erneut unter starkem Druck. In kurzer Zeit ist der Preis stark gefallen, sodass sich Anleger fragen, ob das Niveau um 80.000 Dollar halten kann. Vor allem professionelle Händler scheinen sich auf einen weiteren Rückgang vorzubereiten.
Optionen werden oft von großen Anlegern genutzt, um Risiken abzusichern. Wenn dort Angst sichtbar wird, sagt das oft etwas über das breitere Markt-Sentiment aus. Derzeit überwiegt Vorsicht und das kann in den kommenden Tagen für zusätzliche Volatilität sorgen.
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Optionsmarkt warnt vor mehr Abwärtsdruck
Laut Daten aus dem Optionsmarkt färben sich die Signale immer röter. Händler kaufen auffällig viele Verkaufsoptionen, auch Put-Optionen genannt. Diese Kontrakte steigen im Wert, wenn der Kurs fällt und werden oft genutzt, um Verluste abzusichern.
Das Verhältnis zwischen Verkaufsoptionen und Kaufoptionen ist auf dem höchsten Punkt seit mehr als einem Jahr angekommen. Normalerweise liegt dieser Unterschied begrenzt, aber jetzt zahlen Anleger eine deutlich höhere Prämie für Absicherung. Das weist auf extreme Vorsicht und die Erwartung hin, dass der Kurs weiter absacken kann.
Der aktuelle Rückgang wurde durch massiven Verkaufsdruck in kurzer Zeit verstärkt. Dabei wurden viele Hebelpositionen geschlossen, was bedeutet, dass Händler mit geliehenem Geld gezwungen waren zu verkaufen. Obwohl dies den Markt technisch gesehen gesünder macht, bleibt das Sentiment deutlich negativ.
Neuer Fed-Vorsitzender setzt Bitcoin unter Druck
Neben dem Optionsmarkt spielt auch die Nachricht rund um die amerikanische Zentralbank eine wichtige Rolle. Donald Trump hat Kevin Warsh nominiert als neuen Vorsitzenden der Federal Reserve. Anleger sehen Warsh als Befürworter einer strengeren Geldpolitik.
Die Finanzmärkte reagierten direkt. Der Dollar wurde stärker, während Gold und Bitcoin Terrain verloren. Höhere oder länger anhaltende Zinsen sind in der Regel günstig für den Dollar, aber weniger attraktiv für risikovolle Anlagen wie Krypto.
Warsh ist bekannt als kritisch gegenüber lockerer Geldpolitik und plädierte in der Vergangenheit für den Abbau der Bilanz der Zentralbank. Das sorgt für Unsicherheit, da Liquidität oft ein wichtiger Motor hinter steigenden Krypto-Kursen ist.
Obwohl Warsh Bitcoin nicht als direkte Bedrohung sieht, ist er aber Befürworter strenger Aufsicht. Diese Aussicht kann das Sentiment kurzfristig weiter unter Druck setzen.
Die Kombination aus bearish Optionssignalen und makroökonomischer Unsicherheit macht die kommende Periode spannend. Das Niveau um 80.000 Dollar ist entscheidend und kann den Unterschied zwischen Ruhe oder neuer Unruhe am Markt ausmachen.
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