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Die amerikanische Dollar hat eine schwierige Woche hinter sich. In den vergangenen sieben Tagen ist der Wert des Dollars gegenüber dem Euro um zwei Prozent gesunken.
Das kann manchmal eine gute Nachricht für Bitcoin (BTC) sein, doch aktuell zeigt der Kurs nur Schwäche, während der Goldpreis stark steigt. Wie ist das zu erklären?
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Gold schlägt Bitcoin als sicherer Hafen
Bitcoin und Gold werden häufig als sichere Häfen in Zeiten von Inflation oder politisch-wirtschaftlicher Unsicherheit miteinander verglichen. Doch derzeit ist es das Gold, das von einem geschwächten US-Dollar profitiert.
In der vergangenen Woche ist der Goldpreis um vierzehn Prozent gestiegen. Gold bricht weiterhin Rekorde und liegt aktuell bei 148.180 Euro pro Kilogramm. Allein im Januar ist der Goldpreis bereits um mehr als 27 Prozent gestiegen.
Unterdessen fällt der Bitcoin-Kurs. Die Kryptowährung liegt inzwischen 30 Prozent unter ihrem bisherigen Rekordhoch. Zum Zeitpunkt des Schreibens beträgt der Kurs 73.507 Euro, was einem Rückgang von über 2 Prozent in den letzten sieben Tagen entspricht.
Wie ein schwacher Dollar Bitcoin beflügeln kann
Es gibt mehrere Faktoren, die darüber entscheiden, wann ein schwacher Dollar gute Nachrichten für Bitcoin bedeutet – und wann nicht.
Der Analyst GugaOnChain erklärt in einem Beitrag auf CryptoQuant, dass Bitcoin nur unter bestimmten Bedingungen davon profitiert. Er stellt zwei Szenarien dar.
Ein kurzfristiges Szenario, in dem Bitcoin profitieren kann, ist, wenn der US-Dollar aufgrund von Inflation schwächer wird. In diesem Fall kann Bitcoin als digitales Gold betrachtet werden und bietet Investoren Schutz.
Im zweiten Szenario senkt die US-Zentralbank die Zinsen, was die Liquidität erhöht und risikoreichere Anlagen wie Kryptowährungen attraktiver macht.
Warum Bitcoin derzeit das Nachsehen hat
GugaOnChain argumentiert, dass die aktuelle Lage einen negativen Effekt auf den Bitcoin-Kurs hat, da Unsicherheit auf den Märkten herrscht. Das Vertrauen ist gesunken, und Investoren wenden sich in großer Zahl von risikoreichen Anlagen ab, so der Analyst.
Ein Grund für die Unsicherheit sei laut GugaOnChain das Gerücht, dass die US-Regierung eine Marktintervention zugunsten des japanischen Yen plane. Inzwischen hat Scott Bessent, der US-Finanzminister, dieses Gerücht dementiert, woraufhin sich der Dollar-Kurs wieder leicht erholen konnte.
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