Foto: Germanru/Shutterstock
In Chicago hat der Bau eines sogenannten Quantencomputers begonnen, der theoretisch stark genug sein könnte, um die Sicherheitsverschlüsselung von Bitcoin (BTC) zu brechen.
Die Nachricht sorgt für Unruhe auf dem Kryptomarkt, doch Experten betonen, dass die unmittelbare Gefahr derzeit noch sehr gering ist.
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Kurz zusammengefasst
- PsiQuantum hat in Chicago mit dem Bau eines sehr leistungsstarken Quantencomputers begonnen.
- Mit 1 Million Qubits könnte der Computer theoretisch die Verschlüsselung von Bitcoin knacken.
- Laut Analysen ist jedoch nur ein kleiner Teil der Bitcoins tatsächlich verwundbar, und das Unternehmen erklärt, das Netzwerk nicht angreifen zu wollen.
Ein Milliardenprojekt in Chicago
Das Technologieunternehmen PsiQuantum, ein Spezialist für Quantencomputer, hat ein milliardenschweres Projekt in Chicago gestartet.
Mitgründer Peter Shadbolt teilte ein Foto der Baustelle, auf der innerhalb von nur sechs Tagen bereits 500 Tonnen Stahl für die neue Anlage verbaut wurden.
Time to build really big quantum computers. Five hundred tons of steel up in six days. Cryoplant delivery date breathing down our neck. Grateful to the many hundreds of people locked in to this mission pic.twitter.com/eqSwsESusK
— Pete Shadbolt (@PeteShadbolt) March 5, 2026
Für das Projekt wurden 1 Milliarde Dollar eingesammelt. PsiQuantum arbeitet dabei unter anderem mit dem Chiphersteller Nvidia zusammen. Das Ziel: ein Quantencomputer mit 1 Million Qubits – den Recheneinheiten eines Quantencomputers.
Laut dem Unternehmen soll die Maschine Quanten-Technologie kommerziell nutzbar machen und gleichzeitig die nächste Generation von KI-Supercomputern unterstützen.
Was bedeutet das für Bitcoin?
Die Ankündigung hat in der Krypto-Community eine intensive Diskussion ausgelöst.
Ein Quantencomputer mit 1 Million Qubits könnte theoretisch die kryptografische Verschlüsselung von Bitcoin brechen. In diesem Szenario wäre es möglich, Bitcoins zu stehlen.
Laut dem Analyseunternehmen CoinShares ist das unmittelbare Risiko jedoch begrenzt. Aktuell seien lediglich 10.230 Bitcoin wirklich verwundbar.
Dabei handelt es sich vor allem um ältere Guthaben, bei denen die öffentlichen Schlüssel sichtbar sind. Der Gesamtwert dieser Coins liegt bei etwa 728 Millionen Dollar – nur ein kleiner Bruchteil der rund 1,4 Billionen Dollar, die das Bitcoin-Netzwerk insgesamt sichert.
Laut Experten kein Grund zur Panik
Mehrere Experten betonen daher, dass kein Grund zur Panik besteht. Auch Terry Rudolph, Mitgründer von PsiQuantum, stellt klar:
„Wir haben keine Pläne, Bitcoin anzugreifen.“
Auch Adam Back, CEO von Blockstream, glaubt nicht, dass Quantencomputer in den kommenden zehn Jahren eine ernsthafte Bedrohung darstellen werden.
Der technologische Sprung zu 1 Million Qubits ist enorm. Zum Vergleich: Der derzeit leistungsstärkste bekannte Quantencomputer, entwickelt von der Caltech-Universität, besitzt lediglich 6.100 Qubits.
Gleichzeitig arbeiten auch die Entwickler von Bitcoin bereits an möglichen Lösungen. Diskutiert wird unter anderem ein großes Update – eine sogenannte Hard Fork –, um das Netzwerk künftig gegen die Rechenleistung von Quantencomputern zu schützen.
Auch Ethereum (ETH)-Mitgründer Vitalik Buterin arbeitet bereits an einem Konzept, um die potenzielle Bedrohung durch Quantencomputer langfristig abzuwehren.
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