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Gewinne aus Krypto-ETFs schmelzen dahin – das sind die Gründe

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Gewinne aus Krypto-ETFs schmelzen dahin – das sind die Gründe

Foto: Westlight/Shutterstock

Die US-amerikanischen Spot-ETFs für Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) mussten Anfang 2026 einen deutlichen Rückschlag hinnehmen. Innerhalb weniger Tage zogen Investoren insgesamt 1,13 Milliarden US-Dollar aus den Fonds ab – das entspricht fast 1 Milliarde Euro.

Die Gewinne aus den ersten Handelstagen des Jahres sind damit praktisch vollständig verschwunden.

Nach einem kurzen Aufschwung zu Jahresbeginn scheint der Optimismus unter Anlegern bereits wieder nachzulassen. Viele Investoren nutzen die jüngsten Kursanstiege, um Gewinne mitzunehmen oder ihr Risiko zu reduzieren.

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Krypto-Investoren agieren vorsichtiger

Laut Marktdaten von SoSoValue verzeichneten Bitcoin-ETFs innerhalb von drei Tagen einen Abfluss von rund 1,04 Milliarden Euro. Ether-ETFs verloren im gleichen Zeitraum etwa 240 Millionen Euro. Diese Entwicklung hat die zuvor im Januar gemeldeten Zuflüsse nahezu vollständig neutralisiert.

Der Kapitalabfluss deutet auf eine abwartende Haltung institutioneller Investoren hin. Anstatt neues Kapital zu investieren, reduzieren viele ihre bestehende Exponierung. Dieses Verhalten passt zu einem Muster, das bereits Ende 2025 sichtbar wurde. Nach einer Phase hoher Volatilität zeigten sich viele Anleger zunehmend kritisch.

Im Oktober 2025 kam es zu einem massiven Abbau von gehebelten Positionen – Schätzungen zufolge wurden dabei rund 18,5 Milliarden Euro zwangsweise liquidiert. Analysten sprachen damals von einer „kontrollierten Korrektur“, doch das Vertrauen der Marktteilnehmer litt erheblich.

Seitdem agieren viele deutlich zurückhaltender.

ETF-Wachstum erreichte bereits 2025 seinen Höhepunkt

Der aktuelle Abfluss folgt auf eine außergewöhnlich starke Phase im Sommer 2025. Im Juli flossen über 5,5 Milliarden Euro in Bitcoin-ETFs und mehr als 4,6 Milliarden Euro in Ether-ETFs. Rückblickend war dies offenbar der Höhepunkt des institutionellen Interesses.

Seither wechseln sich Zu- und Abflüsse regelmäßig ab. Besonders im November 2025 verzeichneten Bitcoin-ETFs einen starken Rückgang – mehrere Milliarden Euro verließen die Fonds.

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Altcoin-ETFs bleiben vergleichsweise stabil

Auffällig ist, dass ETFs, die auf andere Kryptowährungen wie XRP oder Solana (SOL) setzen, deutlich stabiler bleiben. Die Kapitalzuflüsse sind zwar geringer, dafür aber konstant.

Das deutet darauf hin, dass sich einige Investoren nicht vollständig aus dem Kryptomarkt zurückziehen, sondern ihren Fokus auf spezifischere Chancen verlagern.

Vorerst beginnt das Krypto-Jahr 2026 also verhalten. Die Zeit rasanter Mittelzuflüsse in Bitcoin- und Ether-ETFs scheint fürs Erste vorbei – auch wenn viele Marktbeobachter die langfristigen Aussichten weiterhin positiv sehen. So betont auch der bekannte Kryptoanalyst „Kay“, dass es trotz der Korrektur gute Gründe für Optimismus gebe.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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