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Kasachstan wird das nächste Land mit Krypto in der Bilanz. Die kasachische Regierung kündigte einen Staatsfonds für Kryptoreserven an, der bis zu 1 Milliarde Dollar erreichen darf. Damit würde das Land auf einen Schlag in die Top Ten der Länder mit der größten Menge an Krypto gelangen. Lies unten mehr über die Pläne.
Kasachische Regierung startet Krypto-Reservefonds
Es handelt sich um einen nationalen Reservefonds, der zwischen 500 Millionen Dollar (431 Millionen Euro) und 1 Milliarde Dollar (860 Millionen Euro) an Krypto verwalten wird, so meldet Bloomberg Law.
Laut den Plänen wird der Fonds teilweise mit beschlagnahmter Krypto gefüllt und auch mit den Erträgen aus Miningoperationen, die mit der Regierung zusammenarbeiten. Darüber hinaus wird der Fonds auch Käufe tätigen.
Dennoch wird der Fonds „sehr vorsichtig mit direkter Exposition gegenüber Kryptowährungen sein“, sagt der Gouverneur der kasachischen Zentralbank Timur Suleimenov. Das bedeutet, dass sie Krypto lieber nicht in eigener Verwaltung nehmen. Stattdessen sagt er, dass der Fonds hauptsächlich in Krypto-Börsenfonds und Aktien von Kryptounternehmen investieren wird.
Die Pläne sind laut Suleimenov bereits weit fortgeschritten:
„Ich denke gegen Ende dieses Jahres, oder Januar nächsten Jahres, dann werden wir es betriebsbereit haben. Alle sind bereit dafür.“
Mit zwischen 500 Millionen und 1 Milliarde Dollar im Fonds würde Kasachstan auf einen Schlag in die Top Ten der Länder mit Kryptobesitz eintreten. Das Land würde damit die Kryptoreserven von Ländern wie Bhutan und El Salvador erreichen, die mit jeweils 1,14 Milliarden Dollar und 628 Millionen Dollar an Krypto auf dem fünften und sechsten Platz stehen.
Kasachstan und Krypto
Kasachstan hat mittlerweile eine lange Vorgeschichte mit Krypto und vor allem mit Bitcoin. Das Land ist seit Jahren ein beliebter Standort für Bitcoinminer, wegen des niedrigen Energiepreises. Nach einem Miningverbot in China wuchs Kasachstan im Jahr 2020 kurzzeitig sogar zum zweitbeliebtesten Ort der Welt. Etwa ein Viertel der Miningkraft des Bitcoin-Netzwerks kam damals aus Kasachstan.
Die Energie-Infrastruktur konnte es jedoch nicht bewältigen und nach diversen Stromausfällen griff die Regierung mit neuer Regulierung ein. Viele Miner verließen das Land seitdem und heutzutage liefert das Land noch lediglich 2 Prozent der Miningkraft des Bitcoin-Netzwerks. Das ist weniger, aber immer noch respektabel.
Die Beliebtheit von Krypto unter der kasachischen Bevölkerung wuchs unterdessen explosiv, von 4 Prozent im Jahr 2022 auf 8 Prozent der Bevölkerung Ende 2024. Auch die Regierung wird immer enthusiastischer und spricht heutzutage über die Ambition, aus Kasachstan einen Krypto-Hub zu machen.
Mit dem neuen Krypto-Reservefonds darf also klar sein, dass Kasachstan weltweit zur Vorhut der Krypto-Adoption gehört.
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