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GameStop sorgte im Januar für viel Unruhe auf dem Kryptomarkt, als es so aussah, als hätte das Unternehmen all seine Bitcoin (BTC) verkauft.
Mehr als zwei Monate später zeigen neue Dokumente, dass der Gaming-Händler doch nichts verkauft hat. Stattdessen nutzt GameStop die Coins, um zusätzliche Einnahmen zu generieren.
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Kurz zusammengefasst
- GameStop hat seine 4.709 Bitcoin nicht verkauft.
- Die Bitcoin wurden als Sicherheit an die Kryptobörse Coinbase übertragen.
- Das Unternehmen nutzt seine Bitcoin, um zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Dies brachte bislang einen vorläufigen Gewinn von 2,3 Millionen US-Dollar.
GameStop nutzt Bitcoin für zusätzliche Einnahmen
In einem Jahresbericht an die US-Börsenaufsicht erklärt GameStop seine Strategie.
Das Unternehmen hinterlegte 4.709 Bitcoin, die am 31. Januar rund 368 Millionen US-Dollar (320 Millionen Euro) wert waren, als Sicherheit bei Coinbase Credit.
Im Gegenzug verdient das Unternehmen Geld mit einer Optionsstrategie. Diese Strategie, bekannt als „Covered Calls“, ist vergleichbar mit dem Vermieten eines Hauses.
GameStop verkauft Optionen auf seine Bitcoin und erhält dafür eine Gebühr (die „Prämie“). Dadurch erhält eine andere Partei das Recht, die Bitcoin später zu einem festen Preis zu kaufen. Dieser Preis liegt zwischen 105.000 und 110.000 US-Dollar.
Der Vorteil ist, dass GameStop sofort Einnahmen durch die Prämien erzielt. Der Nachteil ist, dass der Gewinn begrenzt ist, wenn der Bitcoin-Preis deutlich über 110.000 US-Dollar steigt.
Bislang hat die Strategie einen Buchgewinn von 2,3 Millionen US-Dollar erzielt. Dem gegenüber steht eine Verpflichtung von 700.000 US-Dollar.
Auf dem Papier kein direkter Bitcoin-Besitz mehr
Durch die Vereinbarung mit Coinbase werden die Bitcoin in den Büchern von GameStop anders geführt.
Coinbase darf die Coins nämlich für eigene Zwecke verwenden, etwa zum Verleihen. Daher werden sie von GameStop nicht mehr als direkter Besitz, sondern als „digitale Forderung“ ausgewiesen.
Dennoch betont das Unternehmen, dass die finanziellen Risiken und Chancen des Bitcoin-Kurses unverändert bleiben.
„Obwohl sich die Klassifizierung dieser Vermögenswerte geändert hat, entspricht unser wirtschaftliches Interesse weiterhin dem direkten Besitz der zugrunde liegenden Bitcoin“, so GameStop.
Das Unternehmen besitzt übrigens noch einen Bitcoin, der nicht unter die Vereinbarung fällt.
Das Dokument beendet die Gerüchte, die entstanden, als der Markt sah, dass GameStop all seine Bitcoin an Coinbase überwiesen hatte.
Dadurch entstand die Vermutung, das Unternehmen habe verkauft. Nun zeigt sich, dass GameStop vielmehr eine Strategie suchte, um in einem fallenden Markt Einnahmen zu erzielen.
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