Freitag ist für Bitcoins Bullenmarkt entscheidend

2 Min. Lesedauer
30. Aug. 2025, 06:12

Der Bitcoin-Kurs steckt in einer schwierigen Phase, obwohl die US‑Notenbank offenbar im Begriff ist, einen gigantischen Politikfehler zu begehen.

Während die US‑Wirtschaft weiterhin stark wächst, was auch die Wirtschaftsdaten der vergangenen Woche belegen, bereitet sich die Notenbank darauf vor, die Zinsen zu senken. Gleichzeitig steigt die Inflation wieder in Richtung 3 Prozent.

Freitag könnte viel für Bitcoin verändern

Bis zur nächsten Zinssitzung am 17. September ist es jedoch noch eine ganze Weile hin. Bis dahin werden noch viele wichtige Wirtschaftsdaten veröffentlicht, bevor die US‑Notenbank ihre endgültige Entscheidung treffen muss.

Es ist daher durchaus möglich, dass die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung bis dahin deutlich abnimmt.

So steht kommende Woche beispielsweise die Entwicklung des US‑Arbeitsmarktes im Fokus. Anfang August lösten die schwachen Arbeitsmarktzahlen Panik aus.

Nach schlechten Zahlen zur Beschäftigungsentwicklung in den Vereinigten Staaten brach der Markt damals ein, und plötzlich machten sich viele Sorgen über eine drohende Rezession.

Inzwischen hat sich das Blatt jedoch gewendet: Die Wirtschaft boomt, und die größere Sorge ist nun eine Rückkehr der Inflation. Dennoch scheint die US‑Notenbank laut aktuellen Markteinschätzungen im September weiterhin eine Zinssenkung anzustreben.

Das könnte sich jedoch ändern, wenn die Arbeitsmarktdaten in der kommenden Woche sehr stark ausfallen. Dann wird es immer schwieriger für die Notenbank, eine Zinssenkung zu rechtfertigen.

Die US‑Wirtschaft ist stark

Dass die US‑Wirtschaft momentan stark ist, zeigten die Daten dieser Woche deutlich. Die realen Konsumausgaben fielen höher aus als erwartet. Dasselbe gilt für das Wirtschaftswachstum.

Das sind keine Kennzahlen, die man typischerweise in einer Wirtschaft sieht, in der die Zentralbank auf Zinssenkungen vorbereitet. Zunehmend entsteht der Eindruck, dass eine Zinssenkung der US‑Notenbank eine Wiederholung des Fehlers vom September 2024 wäre.

Damals entschied man sich sogar für eine „Jumbo“-Zinssenkung um 50 Basispunkte. Die Notenbank machte sich damals Sorgen um den Arbeitsmarkt, der sich im Nachhinein als gesund herausstellte. Für Bitcoin-Investoren war dieser Fehler jedoch ein Glücksfall, denn der Bitcoin‑Kurs schoss danach kräftig nach oben.

Könnte sich dieses Szenario nun wiederholen? Es erscheint jedenfalls immer wahrscheinlicher.

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