Gino Presti Gino Presti
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Finanzriese warnt vor Gefahr von 67 Milliarden Euro für Bitcoin

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Milliardenverlust für Krypto-Unternehmen nach Ethereum-Einbruch

Foto: alexgo.photography/Shutterstock

Anleger sind unsicher und Finanzmärkte fragil. Doch der Finanzriese Goldman Sachs legt noch eine Schippe drauf. Laut der amerikanischen Investmentbank steht eine Armee an Computersystemen bereit, um in kurzer Zeit Dutzende Milliarden an Aktien zu verkaufen. Wenn alle Dominosteine fallen, rollt die Schockwelle möglicherweise weiter zu Bitcoin, Gold und Silber.

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Kurz zusammengefasst

  • CTAs (computergesteuerte Fonds) erhalten Verkaufssignale auf den S&P 500.
  • Bei weiterem Rückgang können 33 Milliarden Dollar in einer Woche verkauft werden und bis zu 80 Milliarden Dollar (67 Milliarden Euro) in einem Monat.
  • Unruhe an Aktienmärkten kann auf Bitcoin und Edelmetalle überschwappen durch vorsichtiges Verhalten.

Das sind die Übeltäter

Der Kern der Warnung dreht sich um sogenannte Commodity Trading Advisers (CTAs). Das sind große Fonds, die auf einer Art Autopilot laufen. Sie arbeiten mit festen Regeln, nicht mit Bauchgefühl oder Überzeugungen. Geht der Trend nach oben, dann kaufen die Computer und geht der Trend nach unten, dann verkaufen sie.

Die Art und Weise, wie die Computer arbeiten, klingt einfach, aber gerade deshalb kann es gefährlich werden. Stell dir vor, dass der Markt plötzlich fällt. In diesem Moment erhalten viele dieser computergesteuerten Fonds gleichzeitig dasselbe Signal: verkaufen. Sie drücken also massenhaft gleichzeitig auf den Verkaufsknopf, wodurch der Kurs noch härter fällt.

Dieser zusätzliche Rückgang kann wieder neue Verkaufssignale auslösen, wodurch noch mehr Verkauf folgt. Und weil kein Mensch auf die Bremse tritt, kann so eine Bewegung manchmal viel schneller und heftiger sein als erwartet.

Laut Goldman Sachs, sehr aktiv in der Welt der digitalen Münzen, stehen diese Systeme nun kurz davor, ihre Position im S&P 500 deutlich abzubauen. Dies ist ein Aktienindex, der die 500 größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten verfolgt. Und wenn der Markt noch etwas weiter absackt, kann dieser Prozess sich beschleunigen. Nicht weil jemand diese Entscheidung trifft, sondern weil der Computer es ohne Emotion macht.

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Wie extrem kann dies außer Kontrolle geraten?

Goldman Sachs skizziert zwei Szenarien, die Anleger wach halten. Sackt der Markt noch etwas weiter ab, dann können CTAs bereits innerhalb einer Woche bis zu 33 Milliarden Dollar an Aktien verkaufen. Und wenn der Rückgang einen Monat anhält, wächst das möglicherweise zu einer Verkaufswelle von 80 Milliarden Dollar, umgerechnet 67 Milliarden Euro.

Dies alles geschieht vollautomatisch. In dem Moment, in dem es um solch enorme Beträge geht, verwandelt sich eine normale Korrektur unglaublich schnell in eine Rutschbahn.

Warum dieser Moment besonders gefährlich ist

Der Markt ist laut der Analyse besonders verwundbar, weil die Liquidität dünner ist als normal. Mit weniger Käufern und weniger Tiefe im Orderbuch kann jede Verkaufsorder härter auf den Kurs durchschlagen. So kommst du von leichtem Rückgang zu plötzlichem Schlag nach unten.

In dem Moment, in dem die Kurse fallen, müssen manche professionellen Parteien Risiko abbauen und das führt oft zu noch mehr Verkauf. Selbst Privatanleger scheinen weniger geneigt, Dips zu kaufen. Wo früher „buy the dip“ der Reflex war, sehen wir in unruhigen Phasen öfter das Gegenteil, also weniger Risiko.

Was bedeutet dies für Bitcoin, Gold und Silber?

Bitcoin wird noch immer oft als „losgelöst von der Börse“ gesehen, aber in Stressmomenten verhält sich der Markt meist als ein Ganzes. Alles, was risikoreich ist, bekommt Schläge. Wenn Aktien hart fallen und Anleger massenhaft den sicheren Hafen Cash aufsuchen, kann Krypto zeitweise mitgezogen werden.

Edelmetalle können sich in zwei Richtungen bewegen. Manchmal wirkt Gold als sicherer Hafen, aber bei plötzlicher Panik passiert manchmal auch das Gegenteil. Anleger verkaufen gewinnbringende Positionen (wie Gold), um Verluste anderswo zu decken oder Cash freizumachen. Das Ergebnis ist, dass selbst „sicher“ erheblich wanken kann.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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