Gino Presti Gino Presti
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Fed zieht Notbremse: 26 Milliarden Euro könnten neue Bitcoin-Rally auslösen

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Bitcoin unter Druck: JPMorgan sieht 2026 keine Zinssenkung

Foto: santima.studio/Shutterstock

Die amerikanische Zentralbank hat beschlossen, 30 Milliarden Dollar (26 Milliarden Euro) in die Wirtschaft zu pumpen. Mit dieser Notinjektion versucht die Federal Reserve (Fed), den Geldmarkt zu beruhigen.

Das Ziel ist, kurzfristige Probleme im Bankensystem zu verhindern, aber in den sozialen Medien läuft die Kryptowelt auf Hochtouren. Viele Händler fragen sich: Ist dies der Beginn einer neuen Bitcoin-Rally?

Michael Saylor sieht Chance und will Bitcoin nach aktuellem Dip kaufen
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Größte Geldinjektion seit 5 Jahren

Die Fed führte am Freitag die größte Liquiditätsinjektion seit der Coronapandemie im Jahr 2020 durch.

Über eine sogenannte Standing Repo Facility leiht die Zentralbank vorübergehend Geld an Geschäftsbanken aus, um den Druck auf den kurzfristigen Geldmarkt zu verringern. Dadurch kommen mehr Dollar in Umlauf, wodurch die Finanzierungskosten sinken.

Oft ist dies indirekt eine gute Nachricht für risikoreiche Anlagen wie Bitcoin. Die Kryptowährung profitiert häufig von Situationen, in denen mehr Liquidität verfügbar ist, weil Anleger dann mehr Risiko eingehen.

Marktkenner sehen es als Signal, dass die Fed die Geldpolitik möglicherweise weniger straff halten muss.

Wie reagiert Bitcoin?

Dennoch warnen Experten wie Andy Constan von Damped Spring Advisors, dass dies keine neue Runde von Quantitative Easing ist.

Das ist die langfristige Aufkaufpolitik, die in der Vergangenheit die Märkte mit billigem Geld überschwemmte. Die Aktion dieser Woche ist jedoch vorübergehend und soll verhindern, dass der Geldmarkt blockiert, nicht um die Wirtschaft strukturell zu stimulieren.

Bitcoin reagiert noch nicht auf die Nachricht und zeigt noch keinen Anstieg. Der Kurs fiel in den letzten 24 Stunden sogar um etwa 3,2 Prozent.

Das Timing der Nachricht ist auffällig. Erst vor Kurzem warnte Analyst Adam Livingston, dass die Liquidität in den Vereinigten Staaten gefährlich niedrig wurde.

Seiner Meinung nach war die Menge an Bargeld bei der Fed auf eine Grenze gesunken, bei der die Zentralbank historisch gesehen oft eingreift. Er sah dies damals als positiv für Bitcoin.

Händler erwarten starke Schwankungen beim Bitcoin-Kurs
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Was bedeutet dies für den Rest der Wirtschaft?

Die Aktion der Fed zeigt, dass der amerikanische Finanzmarkt unter Druck steht.

Durch die Einbringung von 30 Milliarden Dollar will die Zentralbank verhindern, dass Banken in Liquiditätsprobleme geraten und die Zinsen zu schnell steigen.

Für die Märkte bedeutet dies vorübergehend etwas Atemraum. Aktien, Anleihen und besonders risikoreiche Vermögenswerte wie Bitcoin können davon profitieren.

Aber sobald die Fed die Unterstützung wieder zurückdreht, kann dasselbe Geld schnell aus dem System verschwinden, und es folgt möglicherweise erneut Unruhe.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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