Foto: Jose Mario Bertero/Shutterstock
Der Fokus der Märkte richtet sich in dieser Woche – neben dem Iran-Konflikt – auf die nächste Zinssitzung der US-Notenbank. Gleichzeitig spielt im Hintergrund eine Entwicklung, die für den Bitcoin (BTC)-Kurs möglicherweise noch wichtiger ist.
Ein US-Richter hat nämlich eine Untersuchung gegen Fed-Vorsitzenden Jerome Powell abgewiesen. Damit scheint der Weg für einen möglichen Machtwechsel innerhalb der US-Notenbank (Federal Reserve) frei zu sein.
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Chance auf lockerere Geldpolitik wächst
Dieses juristische Urteil könnte indirekt große Auswirkungen auf die Zinspolitik in den Vereinigten Staaten haben. Sollte Kevin Warsh, der Kandidat von Donald Trump, Powell letztlich als Vorsitzenden ablösen, erwarten Analysten, dass die Zentralbank früher und aggressiver mit Zinssenkungen beginnen wird.
Das steht im Kontrast zur derzeit vorsichtigen Haltung der Fed, die mit hartnäckiger Inflation und geopolitischer Unsicherheit zu kämpfen hat.
Die Finanzmärkte preisen derzeit weiterhin nur eine begrenzte Anzahl von Zinssenkungen ein. Futures auf den Leitzins deuten darauf hin, dass Investoren mit einer ersten Senkung erst in der zweiten Jahreshälfte rechnen – und möglicherweise nur mit einem einzigen Schritt nach unten im gesamten Jahr 2026.
Das scheint jedoch nicht vollständig mit den Signalen übereinzustimmen, die Warsh selbst in den vergangenen Monaten gegeben hat.
Der ehemalige Fed-Gouverneur hat wiederholt angedeutet, dass er vorübergehenden Inflationsschocks – etwa durch steigende Energiepreise infolge des Konflikts rund um Iran – weniger Gewicht beimisst.
In einem Szenario, in dem die Zentralbank schneller bereit ist, die Zinsen zu senken, könnte die Liquidität an den Finanzmärkten steigen. Historisch gesehen ist das ein wichtiger Unterstützungsfaktor für risikoreiche Anlagen.
Warum das bullish für Bitcoin sein kann
Für Bitcoin ist eine mögliche Verschiebung hin zu einer lockereren Geldpolitik grundsätzlich positiv. Niedrigere Zinsen verringern die Attraktivität von Anleihen und Sparanlagen, wodurch Anleger häufiger nach Alternativen mit höherem Renditepotenzial suchen.
Die digitale Knappheit und das begrenzte Angebot von Bitcoin machen das Asset in einem solchen Umfeld besonders interessant.
Zudem sorgt mehr Liquidität in der Regel für eine steigende Risikobereitschaft an den Märkten. Dieser Effekt war beispielsweise während früherer Phasen von Zinssenkungen und quantitativer Lockerung sichtbar, als Kapital massiv in Technologieaktien und Kryptowährungen floss.
Gleichzeitig spielt auch das Vertrauen in das traditionelle Finanzsystem eine Rolle. Politischer Druck auf die Zentralbank und Unsicherheit über den zukünftigen Zinskurs können das Narrativ stärken, dass Bitcoin eine unabhängige monetäre Alternative darstellt.
Sollte die Wahrscheinlichkeit schnellerer Zinssenkungen in den kommenden Monaten weiter steigen, könnte dies daher zu einem wichtigen Katalysator für den Bitcoin-Kurs werden. In einer Welt, in der die Geldpolitik erneut lockerer wird, erweist sich Knappheit oft als eine starke Geschichte.
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