Gino Presti Gino Presti
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Fast eine Milliarde Euro an Positionen beim Marktcrash liquidiert

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Die Deutsche Börse setzt mit ihrer Tochtergesellschaft Clearstream einen bedeutenden Schritt in Richtung Digitalisierung der Finanzmärkte. Mit der Einführung der Plattform D7 DLT für tokenisierte Wertpapiere wird die Emission und Verwaltung von Anleihen auf Basis der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) erheblich vereinfacht. Diese Innovation ermöglicht Banken und Unternehmen eine flexible und effiziente Handhabung ihrer Wertpapiere – sowohl digital als auch tokenisiert – und entspricht vollständig der Verordnung über Wertpapierzentralverwahrer (CSDR). D7 DLT vereinfacht Tokenisierung von Anleihen D7 DLT ergänzt die bereits bestehende digitale Emissionsplattform D7 von Clearstream und bietet den Nutzern die Freiheit, ihre Digitalisierungsstrategie nach eigenem Tempo und Technologiepräferenz zu gestalten. https://twitter.com/FintechCH/status/1985656289217696072 Zunächst wird die Plattform auf dem internationalen Markt eingeführt und steht Emittenten von Clearstream Banking S.A. zur Verfügung, wodurch das Eurobond-Angebot mit neuen Finanzierungsinstrumenten wie Commercial Papers (CPs) und Medium-Term Notes (MTNs) erweitert wird. Dank der Blockchain-Technologie können die Emissionen jetzt schneller und transparenter abgewickelt werden, was insbesondere bei kurzfristigen Finanzierungen große Vorteile bringt. EZB-Trials zeigen Potenzial von D7 DLT Die Plattform wurde bereits im Rahmen der Tests und Experimente der Europäischen Zentralbank (ECB Trials) im Jahr 2024 erprobt. Dabei konnten verschiedene komplexe Anwendungsfälle erfolgreich umgesetzt werden, darunter Intraday-Repo-Transaktionen und die Verwaltung digitaler Zentralbankwährungen (CBDC). Wenn du mehr über die Zentralbankwährung erfahren möchtest und wissen willst, wie es damit in Europa aussieht, dann schau hier rein. Diese Erfolge sind ein Beleg für die Skalierbarkeit und Innovationskraft von D7 DLT und unterstreichen die Vorreiterrolle von Clearstream im Bereich der digitalen Kapitalmarktinfrastruktur. Besonders hervorzuheben ist die Zusammenarbeit mit Google Cloud, die als strategischer Innovationspartner die sichere Infrastruktur und das technische Know-how zur Verfügung stellt. Dieses Zusammenspiel aus technologischem Fortschritt und regulatorischer Compliance öffnet neue Perspektiven für den europäischen Kapitalmarkt und ebnet den Weg für eine effizientere, sicherere und transparentere Zukunft des Finanzwesens.

Foto: hxdbzxy/Shutterstock

Bitcoin (BTC) fiel am Donnerstag binnen weniger Stunden von fast 122.000 US-Dollar auf etwa 118.000 US-Dollar. Der Rückgang von 3,54 Prozent fiel mit höher als erwarteten Inflationsdaten in den USA zusammen, sodass Anleger Risiko rasch abbauten.

In kurzer Zeit wurden Positionen im Wert von rund 860 Millionen Euro zwangsliquidiert. Gestern erreichte der Bitcoin-Kurs laut Daten von CoinGecko ein Rekordhoch von 124.128 US-Dollar. Inzwischen erholt sich der Bitcoin-Kurs wieder und liegt bei rund 119.200 US-Dollar.

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Große Zwangsliquidationen

In kurzer Zeit schlossen Handelsplattformen viele Positionen automatisch, sogenannte Liquidationen. Betroffen waren vor allem Long-Positionen, also Wetten auf weiter steigende Kurse, die abrupt beendet wurden.

Bei Liquidationen schließen Börsen Positionen automatisch, sobald der Preis zu weit gegenüber der hinterlegten Sicherheit fällt. Das bedeutet: Die Plattform verkauft die Position automatisch, damit der Verlust die hinterlegte Sicherheit nicht übersteigt.

Dieser zusätzliche Verkaufsdruck drückt den Preis weiter und kann neue Margin-Calls auslösen. Dann müssen Händler zusätzliche Sicherheiten einzahlen, um Positionen offen zu halten. Können oder wollen sie das nicht, folgen weitere Zwangsliquidationen. So entsteht eine Kettenreaktion, die den Rückgang beschleunigt.

Verkaufswelle nach US-Inflationsdaten

Der neue Produzentenpreisindex (Producer Price Index, PPI) in den USA, der misst, wie stark die Preise für Produzenten steigen, lag über den Erwartungen. Das deutet darauf hin, dass der Inflationsdruck nicht verschwunden ist.

Für Anleger sank damit die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Zentralbank im September die Zinsen senkt. Eine Zinssenkung verbilligt Kredite und kann die Liquidität im Markt erhöhen. Das ist oft positiv für risikoreiche Anlagen wie Kryptowährungen.

Weil die Aussicht auf eine solche Lockerung schlechter wurde, reduzierten Anleger ihre Risikopositionen schnell. Der Bitcoin-Kurs fiel dadurch in kurzer Zeit deutlich. Sowohl traditionelle Märkte wie Aktien und Anleihen als auch digitale Märkte, darunter Bitcoin und andere Kryptowährungen, zeigten eine klare Flucht in Sicherheit.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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