Extreme Angst birgt Chance auf Krypto-Rally – laut Santiment

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Aktualisiert am 13. Nov. 2025, 16:45

Die Stimmung auf dem Kryptomarkt ist aktuell alles andere als optimistisch. Angst dominiert – doch das muss nicht zwingend negativ sein.

Im Gegenteil: Laut dem Analyseunternehmen Santiment könnte genau diese Phase den Auslöser für eine Kursrally darstellen.

Während Bitcoin(BTC) und Ethereum(ETH) in den vergangenen Wochen unter Verkaufsdruck standen, erkennt Santiment erste Anzeichen einer möglichen Erholung, die noch im

Angst auf Rekordniveau – und das ist oft ein gutes Zeichen

Der bekannte Crypto Fear & Greed Index liegt derzeit bei lediglich 15 Punkten – ein Wert, der als „extreme Angst“ gilt und das niedrigste Marktgefühl seit März markiert.

Viele Anleger halten sich zurück oder steigen aus. Doch Santiment betont: Solche Phasen extremer Unsicherheit gehen historisch oft Kursanstiegen voraus.

Auf Social Media herrscht laut Santiment aktuell große Meinungsverschiedenheit:

  • Bei Bitcoin halten sich positive und negative Kommentare die Waage.

  • Bei Ethereum überwiegen leicht die optimistischen Stimmen.

  • Bei XRP hingegen ist die Stimmung besonders negativ – weniger als die Hälfte der Beiträge äußert sich positiv. Und das, obwohl ein XRP-ETF kürzlich für neuen Optimismus hätte sorgen können.

Santiment sieht in dieser Marktverunsicherung jedoch eine Chance für langfristig orientierte Investoren.

Wenn Panikverkäufe zunehmen, wechseln Coins typischerweise von „schwachen Händen“ zu HODLern – also Anlegern mit langfristiger Perspektive.

„Wenn die Stimmung gegenüber den großen Kryptowährungen negativ kippt, ist oft der Punkt der Kapitulation erreicht. Sobald Privatanleger verkaufen, steigen institutionelle Investoren ein und treiben die Kurse. Die Frage ist nicht, ob, sondern wann,“ so Santiment.

Marktbereinigung oder Trendwende?

Die derzeit negative Marktstimmung hat mehrere Ursachen. Zum einen wirken makroökonomische Unsicherheiten wie die Debatte um den US-Haushalt nach dem Ende des Government Shutdown belastend.

Zum anderen beobachten Analysten eine Kapitalverschiebung: Viele Anleger setzen aktuell eher auf klassische Anlageklassen, die enger mit dem Zinsumfeld und der Geldpolitik verbunden sind.

Diese Entwicklung führt kurzfristig zu Rückgängen bei Kryptowährungen – könnte aber auch der Startpunkt einer Gegenbewegung sein.

Samson Mow, Gründer des Bitcoin-Unternehmens Jan3, bestätigt die Einschätzung von Santiment.

Seiner Meinung nach sind es vor allem unerfahrene Neueinsteiger, die unter Druck verkaufen – während langfristig orientierte HODLer ihre Positionen weiter ausbauen.

„Diese Verkäufer verschwinden nach und nach, und die echten Bitcoiner übernehmen. 2026 wird ein großartiges Jahr,“ so Mow.

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