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Extrem gefährliche Entwicklung: Steht die US-Wirtschaft vor dem Kollaps?

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Droht Bitcoin ein Crash? Ein Experte erklärt die Lage

Foto: Artit Wongpradu/Shutterstock

Während Donald Trump wie ein Bulldozer über die geopolitische Bühne rast, beginnt die amerikanische Wirtschaft zu verkrampfen. Wo bis vor kurzem keine Zweifel an der Gesundheit der Wirtschaft in den Vereinigten Staaten bestanden, erhalten wir jetzt immer mehr besorgniserregende Signale. Und darunter beginnen amerikanische Aktien, aber auch Bitcoin (BTC) zu leiden.

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Was ist los?

Zunächst erhielten wir in den letzten Wochen einige schwache Daten aus verschiedenen Bereichen der US-Wirtschaft. Schwach, weil sie im Allgemeinen deutlich schlechter waren als erwartet. Es handelte sich also um negative Überraschungen.

Dadurch ist der vieldiskutierte Economic Surprise Index von Citi unter den Nullpunkt getaucht. Nicht auf eine Weise, die direkt auf eine Rezession hindeutet, aber auf eine Weise, die die Finanzmärkte erschreckt und Abwärtsdruck auf die Kurse ausübt.

https://twitter.com/WeissRatings/status/1897351156801913041

Letztendlich ist eine gesunde Wirtschaft notwendig, um Unternehmensgewinne zu erzielen, wodurch Aktien dieser Unternehmen im Wert steigen können. Ohne steigende Gewinne schwindet das Vertrauen der Aktionäre, und an der Börse können unangenehme Dinge passieren.

In dieser Hinsicht standen auch besorgniserregende Dinge im Beige Book der amerikanischen Zentralbank, in dem sie regelmäßig über die Gesundheit der Wirtschaft berichten.

„Unternehmen in mehreren Bezirken bemerken, dass es schwieriger wird, steigende Preise an den Verbraucher weiterzugeben“, heißt es im Beige Book.

https://twitter.com/AnnaEconomist/status/1897370312309899426

Mit anderen Worten, der amerikanische Verbraucher, der in den letzten Jahren so wichtig für die Gesundheit der Wirtschaft war, scheint jetzt wirklich Schwierigkeiten zu haben, die Inflation weiter aufzufangen. Diese beginnt nun wieder etwas zu beschleunigen, unter anderem als Folge von Trumps Handelskrieg.

Unternehmen leben dadurch in Unsicherheit, und eine Reaktion darauf ist, bereits viele Einkäufe für die kommenden Monate zu tätigen. Wodurch natürlich auch eine Art künstliche Inflation entsteht. Gleichzeitig sollten wir es auch nicht übertreiben, denn in den meisten Punkten bleibt die US-Wirtschaft noch gesund.

Es ist noch zu früh für eine Rezession

Morgen verspricht jedenfalls ein wichtiger Tag in dieser Geschichte zu werden, denn dann steht wieder der große Arbeitsmarktbericht auf dem Programm. Darin erhalten wir unter anderem die neue Arbeitslosigkeit, den Anstieg der Löhne und das Beschäftigungswachstum für die Vereinigten Staaten vom letzten Monat.

Das Sentiment an den Märkten ist jetzt kurzzeitig sehr negativ, was die Wirtschaft betrifft, wodurch es sich anfühlt, als sei der Markt für eine negative Überraschung positioniert. Das heißt, für beispielsweise eine Arbeitslosigkeit, die niedriger ausfällt als erwartet.

Sehen wir das nicht? Dann könnte das theoretisch für etwas Erleichterung bei unter anderem Bitcoin und den amerikanischen Aktienmärkten sorgen. Viele Anleger sind in den letzten Wochen in Richtung Staatsanleihen geflüchtet, was wir in den sinkenden Zinsen am Kapitalmarkt gesehen haben.

Vor kurzem erwartete der Markt noch praktisch keine Zinssenkungen der amerikanischen Zentralbank, während jetzt drei von 25 Basispunkten eingepreist werden. Das scheint eine übertriebene Reaktion zu sein und könnte am Freitag etwas umkehren, sofern die Daten also nicht enttäuschen.

In dieser Hinsicht werden es ein paar spannende Tage für den Bitcoin-Kurs, gerade weil wir jetzt auch wieder etwas Erholung sehen dank des Optimismus über Trumps nationale Bitcoin-Reserve.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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