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Experten sehen ruhigen Bitcoin-Monat als Ruhe vor dem Sturm

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Experten sehen ruhigen Bitcoin-Monat als Ruhe vor dem Sturm

Foto: Kendydy/Shutterstock

Der Bitcoin (BTC)-Kurs bewegt sich im Januar bisher überwiegend seitwärts. Nach den starken Rückgängen der vergangenen Zeit mag sich das für viele Anleger unangenehm anfühlen.

Doch mehrere Analysen deuten darauf hin, dass gerade diese ruhige Phase von großer Bedeutung für die nächste Kursbewegung sein könnte.

Verschiedene Signale aus der technischen Analyse, On-Chain-Daten und dem Handelsverhalten zeigen, dass Bitcoin möglicherweise dabei ist, einen soliden Boden zu formen. Analysten bezeichnen diese Phase daher als entscheidend für die langfristige Entwicklung.

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Drei Signale deuten auf eine starke Konsolidierungsphase hin

Das erste wichtige Signal stammt aus der technischen Analyse. Laut Daten der Analyseplattform Alphractal nähert sich Bitcoin einer Zone, die historisch gesehen günstig für einen gestaffelten Einstieg ist.

Solche Zonen entstehen, wenn der Kurs unter fast alle gleitenden Tagesdurchschnitte fällt – also Durchschnittspreise über verschiedene Zeiträume hinweg, wie etwa sieben oder 720 Tage.

Bitcoin ist mittlerweile unter nahezu alle dieser Durchschnitte gefallen. Lediglich der langfristige Durchschnitt bei rund 86.000 US-Dollar hält sich noch. Laut Alphractal markiert genau dieser Bereich ein bedeutendes Niveau für eine langfristige Akkumulation.

Konsolidierung bedeutet, dass sich der Kurs in einer Art Atempause seitwärts bewegt, anstatt stark zu steigen oder zu fallen. Diese Phase entsteht, wenn Angebot und Nachfrage weitgehend im Gleichgewicht sind – und ist oft der „Ladezustand“ für eine anschließende größere Bewegung.

Auch On-Chain-Daten bestätigen dieses Bild. So zeigt das Analysehaus Swissblock, dass das Wachstum des Bitcoin-Netzwerks derzeit auf dem niedrigsten Stand seit 2022 liegt. Solche Phasen gingen in der Vergangenheit oft längeren Konsolidierungen voraus – gefolgt von Erholungen.

Nicht zuletzt ist auch der Verkaufsdruck zurückgegangen. Analyst Darkfost beobachtet, dass große Investoren derzeit deutlich weniger Bitcoin an Börsen senden. Diese Transaktionen gelten oft als Vorboten für Verkäufe.

Während im November noch knapp acht Milliarden US-Dollar pro Monat bewegt wurden, liegt dieser Wert nun bei rund 2,74 Milliarden Dollar – was den Verkaufsdruck erheblich reduziert.

Historische Muster stützen das positive Bild

Neben diesen technischen und fundamentalen Signalen weisen Forscher auch auf ein bekanntes Kursmuster hin. Laut Digital Asset Research bewegt sich Bitcoin nun seit fast zwei Monaten in einer festen Preisspanne – also in einer Konsolidierungsphase.

In früheren Marktzyklen dauerte eine solche Phase oft rund 60 Tage, bevor es zu einem deutlichen Anstieg kam. Ein ähnliches Muster war im März und April des letzten Jahres zu beobachten – kurz bevor Bitcoin ein neues Allzeithoch erreichte.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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