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Experten: Bitcoin kann sich in 5 bis 10 Jahren an Quantenbedrohung anpassen

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Professor über das Knacken von Bitcoin mit Supercomputern: „Vorsicht

Foto: Audio und werbung/Shutterstock

Die Diskussion über Quantencomputer und die Sicherheit von Bitcoin kommt erneut auf. Laut Bitcoin Core-Entwickler Jameson Lopp stellt Quantentechnologie kurzfristig keine direkte Bedrohung für das Netzwerk dar. Allerdings erfordert eine Umstellung auf quantensichere Verschlüsselung viel Zeit.

Lopp ist seit Jahren als Entwickler innerhalb des Bitcoin-Ökosystems aktiv und Mitgründer des Verwahrungsunternehmens Casa. Seine Einschätzung gibt Kontext zu den Sorgen, die manchmal bezüglich zukünftiger Sicherheitsrisiken bestehen.

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Umstellung erfordert lange Vorbereitung

Laut Lopp kostet eine Umstellung auf quantensichere Kryptografie mindestens fünf bis zehn Jahre. Das hängt mit der Art und Weise zusammen, wie Bitcoin aufgebaut ist.

Bitcoin funktioniert ohne zentrale Partei. Große Änderungen erfordern breite Zustimmung von Entwicklern, Knotenbetreibern und anderen Teilnehmern am Netzwerk.

Hinzu kommt, dass bestehende Bitcoins auf neue, sicherere Adressen verschoben werden müssen. Das macht eine solche Umstellung technisch und organisatorisch komplex.

Lopp betont, dass Quantencomputer Bitcoin vorerst nicht brechen. Entwickler verfolgen den Fortschritt der Technologie aber aktiv.

Bitcoin-Community gespalten über Risiko von Quantencomputern

Innerhalb der Bitcoin-Welt unterscheiden sich die Meinungen über die Quantenbedrohung. Ein Teil der Entwickler und erfahrenen Anleger sieht keine direkte Gefahr und verweist auf die hohen Kosten und begrenzten Möglichkeiten der aktuellen Technologie.

Andere plädieren für rechtzeitige Vorbereitung, da Unsicherheit rund um Quantencomputer bereits Einfluss auf das Marktsentiment hat. Das führt zu Gesprächen über mögliche Protokollanpassungen.

Bitcoin-Maximalist Pierre Rochard stellt fest, dass Lösungen für Quantensicherheit bezahlbar sind, während ein Angriff so teuer wäre, dass nur Regierungen dies durchführen könnten.

Auch Samson Mow von JAN3 bezweifelt die Bedrohung. Seiner Meinung nach sind Quantencomputer technisch noch nicht in der Lage, die Sicherheit von Bitcoin zu brechen, wodurch das Risiko vorerst theoretisch bleibt.

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Vorbereiten ohne Überstürzen

Lopp plädiert für eine ruhige und sorgfältige Vorgehensweise. Das Netzwerk muss nicht sofort ändern, sollte aber vorbereitet bleiben. Große Sicherheitsanpassungen erfordern Zeit, Tests und breite Unterstützung. Zu schnelle Schritte bringen neue Risiken.

Entwickler verfolgen die Entwicklungen rund um Quantentechnologie und arbeiten an möglichen Lösungen. Für Anleger besteht derzeit keine akute Gefahr. Die Diskussion dreht sich vor allem um langfristige Vorbereitung.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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