Foto: Licvin/Shutterstock
Der US-Ökonom und Goldbefürworter Peter Schiff warnt vor einem Crash am Immobilienmarkt. Seiner Ansicht nach ist die aktuelle Immobilienblase sogar größer als jene von 2007, dem Jahr, in dem die globale Finanzkrise begann.
Neue Daten zum US-Wohnungsmarkt scheinen seine Sorgen zu bestätigen und werfen Fragen über die Zukunft auf. Welche Auswirkungen könnte das auf den Bitcoin (BTC)-Kurs haben? Das und mehr wird in diesem Artikel behandelt.
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This was before the war and before the big rise in mortgage rates. The next shoe to drop will be housing prices, which are about to crash. The current bubble housing bubble is even bigger than the one that popped in 2007.
— Peter Schiff (@PeterSchiff) March 19, 2026
Verkäufe neuer Häuser brechen ein
Die Verkäufe neuer Häuser in den USA sind im Januar um ganze 17,6 Prozent im Monatsvergleich gesunken – der stärkste Rückgang seit 13 Jahren. Im Jahresvergleich lag der Rückgang bei 11,3 Prozent, der stärkste Einbruch seit drei Jahren.

Immer weniger neue Häuser werden in den USA verkauft. Quelle: ZerohedgeDiese Zahlen sind besonders bemerkenswert, da sie Transaktionen betreffen, die bereits im Januar abgeschlossen wurden.
Das bedeutet, dass der jüngste Anstieg der Hypothekenzinsen – unter anderem durch geopolitische Spannungen und höhere Inflationserwartungen – noch nicht vollständig in den Daten berücksichtigt ist.
Gleichzeitig steigen die Immobilienbestände und die Hauspreise geraten unter Druck. Der Medianpreis fiel im Jahresvergleich um 6,8 Prozent, was auf eine Abkühlung des Marktes hindeutet.
Laut Schiff noch größere Blase als 2007
Schiff argumentiert, dass die Kombination aus hohen Schulden, steigenden Zinsen und sinkender Erschwinglichkeit eine gefährliche Mischung darstellt. Seiner Ansicht nach hat jahrelang günstiges Geld den Immobilienmarkt künstlich aufgebläht.
Da Zentralbanken nun weniger Spielraum haben, die Zinsen zu senken, könnte laut ihm der „nächste Dominostein“ fallen:
- Die Immobilienpreise beginnen strukturell zu sinken
- Haushalte erleiden Vermögensverluste
- Banken und Bauwirtschaft geraten unter Druck
- Das Wirtschaftswachstum verlangsamt sich
In diesem Szenario könnte die aktuelle Immobilienblase stärker platzen als während der Krise von 2007 – insbesondere, weil die Schuldenniveaus heute höher sind.
Was bedeutet das für den Bitcoin-Kurs?
Ein Immobiliencrash kann sich auf verschiedene Weise auf den Kryptomarkt auswirken. Kurzfristig kann ein starker wirtschaftlicher Abschwung zu einer „Risk-off“-Reaktion führen, bei der Anleger risikoreiche Anlagen wie Bitcoin verkaufen, um Liquidität zu sichern.
Gleichzeitig könnte eine länger anhaltende Krise den gegenteiligen Effekt haben. Sollten Zentralbanken erneut umfangreiche Stimulusmaßnahmen ergreifen, könnte zusätzliche Liquidität in die Finanzmärkte fließen.
Historisch gesehen profitiert Bitcoin häufig von Phasen steigender Geldmenge und niedriger realer Zinsen. Langfristig könnte sich dies somit wieder positiv auf den Bitcoin-Kurs auswirken.
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