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Droht Bitcoin ein Crash? Ein Experte erklärt die Lage

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Droht Bitcoin ein Crash? Ein Experte erklärt die Lage

Foto: Artit Wongpradu/Shutterstock

Das „Hindenburg-Signal“ ist eine Warnung aus der Finanzwelt. Wenn dieses Alarmsignal auftaucht, kann etwas an den Aktien- oder Kryptomärkten aus dem Gleichgewicht geraten sein. Anleger sehen es oft als Anzeichen dafür, dass Aktienkurse bald fallen könnten.

Möglicherweise steht auch Bitcoin(BTC) vor einem Einbruch – oder doch nicht? Laut dem Marktanalysten EndGame Macro greift diese Sichtweise zu kurz. In einer ausführlichen Analyse erklärt er, warum das Signal differenzierter betrachtet werden sollte.

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Was sagt das Signal wirklich über den Kryptomarkt aus?

Laut dem Analysten bedeutet das Hindenburg-Signal nicht zwingend, dass ein Crash bevorsteht. Es zeigt vielmehr, dass Spannungen am Markt herrschen. Auf „X“ schreibt EndGame Macro:

Das Signal sei keine „Kristallkugel“, sondern vielmehr ein Stressindikator für die Märkte. Es wird ausgelöst, wenn eine ungewöhnliche Mischung aus Optimismus und Panik herrscht.

Mit anderen Worten: Das Signal sagt nicht den Zusammenbruch voraus, sondern weist auf eine aktuell nervöse Stimmung unter Anlegern hin.

Während einige extrem optimistisch sind, reagieren andere sehr ängstlich – ein typisches Zeichen für eine instabile Marktphase.

Was löst das Hindenburg-Signal aus?

Das Signal tritt auf, wenn gleichzeitig viele Aktien neue Höchst- und Tiefststände erreichen, während der Gesamtindex noch stabil erscheint. Laut EndGame Macro ist das ein Hinweis auf Schwächen unter der Oberfläche:

„Das bedeutet meist, dass sich die Marktführung auf wenige Titel konzentriert, während der Rest langsam ausblutet.“

Ein Blick auf die Daten zeigt, dass die Folgen des Signals nicht sofort sichtbar werden.

„Kurzfristige Reaktionen sind oft mild“, so der Analyst, „doch die eigentlichen Probleme tauchen meist Monate später auf.“

Das Muster ist bekannt: Das Signal erschien Ende 2018 vor der scharfen Korrektur im Dezember, erneut Anfang 2020 kurz vor dem Corona-Crash und auch 2021 – unmittelbar vor der langen Abwärtsphase an den Märkten.

Nicht jedes Hindenburg-Signal bedeutet also zwangsläufig einen Crash. Es fällt jedoch häufig mit wichtigen Wendepunkten an den Aktien- und Kryptomärkten zusammen.

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Kryptomarkt zeigt Schwächen

Die Erklärung liegt laut dem Analysten auch in der Psychologie der Märkte:

„Wenn sich Märkte zu spalten beginnen, ist das meist ein Anzeichen für ein spätes Marktstadium. Investoren kaufen weiterhin, was gut gelaufen ist, und ignorieren, wie schwach der Rest des Marktes geworden ist.“

Diese Kombination macht Märkte anfällig. Das Vertrauen ist zwar noch da, aber die breite Beteiligung nimmt ab.

„Das ist der Moment, in dem Märkte am empfindlichsten sind“, so der Krypto-Experte.

Ein Warnsignal, kein Crashalarm

Das aktuelle Signal bedeutet nicht, dass unmittelbar eine Krise bevorsteht. Es zeigt vielmehr, dass sich der Markt neu sortieren und stabilisieren muss. Anleger suchen nach einem neuen Gleichgewicht nach einer Phase der Unsicherheit.

„Die nächsten Monate werden holprig“, sagt EndGame Macro. „Es heißt nicht, dass ein Einbruch bevorsteht, aber der Markt muss sich neu ausrichten – bei Bewertungen, Positionen und Erwartungen.“

Entscheidend ist nun, wie sich der Markt weiterentwickelt.

„Wenn die Marktführung wieder breiter wird und die Kreditmärkte ruhig bleiben, kann sich der Markt neu justieren“, schreibt EndGame Macro.

„Wenn jedoch die Marktbreite weiter abnimmt und die Liquidität knapp bleibt, dann ist dieses Signal meist ein Hinweis darauf, dass sich unter der Oberfläche etwas verändern muss.“

Für den Bitcoin-Kurs muss das also kein dramatisches Ende bedeuten – aber es ist ganz sicher kein positives Signal.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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