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Bitcoin (BTC) ist bekannt für seine extremen Kursschwankungen. Seit dem Start im Jahr 2009 hat die Kryptowährung mehrere drastische Einbrüche erlebt, bei denen ein Großteil ihres Wertes verdampfte.
Ein Blick auf die größten Kursstürze der Vergangenheit zeigt Muster, die möglicherweise auch bei künftigen Crashs eine Rolle spielen könnten.
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Die größten Bitcoin-Crashs im Überblick
Ein Blick auf den Bitcoin-Kurs zeigt: Scharfe Korrekturen sind keine Seltenheit. Die schwersten Einbrüche erkennt man, wenn man den Kurs vom Höchststand bis zum darauffolgenden Tiefpunkt misst.
Crash 1: 2013–2015 – Der erste große Einbruch
Der erste und bislang größte Crash ereignete sich zwischen Ende 2013 und Anfang 2015. Zuvor war der Preis innerhalb kurzer Zeit von unter 200 US-Dollar auf über 1.200 US-Dollar explodiert – eine Entwicklung, die sich als nicht nachhaltig erwies.
In den darauffolgenden 14 Monaten stürzte der Kurs um mehr als 86 % ab. Es dauerte lange, bis der spekulative Überschwang wieder vollständig aus dem Markt verschwunden war.
Crash 2: 2017–2018 – Bitcoin wird Mainstream
Ein ähnliches Muster zeigte sich zwischen 2017 und 2018. Bitcoin geriet immer stärker ins öffentliche Interesse, und der Kurs stieg monatelang, bis er im Dezember 2017 seinen Höhepunkt erreichte.
Ab diesem Moment kippte die Stimmung. Innerhalb eines Jahres verlor Bitcoin rund 84 % seines Wertes gemessen vom damaligen Hoch.
Crash 3: 2021–2022 – Das Ende des billigen Geldes
Die bislang letzte große Korrektur fand zwischen November 2021 und November 2022 statt. In einer Phase extrem niedriger Zinsen und hoher Liquidität stiegen risikoreiche Anlagen wie Bitcoin stark an.
Doch als die Zentralbanken ankündigten, ihre Geldpolitik zur Bekämpfung der Inflation zu straffen, wurden Bitcoin und andere riskante Assets in großem Umfang abgestoßen.
Das Zusammenbrechen des Terra-Luna-Ökosystems und die FTX-Pleite gaben der Marktstimmung den Todesstoß. Der Bitcoin-Kurs fiel vom Allzeithoch aus um über 77 %.
Wie erkennt man Warnsignale für den nächsten Crash?
Auch wenn jede Marktphase einzigartig ist, wiederholen sich bestimmte Muster auffällig oft. Große Einbrüche werden fast immer von extrem schnellen Kursanstiegen eingeleitet.
Wenn der Preis sich innerhalb kürzester Zeit vervielfacht, ohne dass es fundamentale Gründe dafür gibt, steigt die Anfälligkeit für Korrekturen.
Ein weiterer Faktor ist der Zustrom unerfahrener Anleger. In früheren Bullenmärkten stiegen viele Neueinsteiger erst gegen Ende der Rallye ein – was schon bei kleineren Kursrückgängen zu Panikverkäufen führte und größere Einbrüche auslöste.
Zudem zeigt sich Bitcoin zunehmend anfällig für makroökonomische Entwicklungen. Änderungen bei Zinssätzen, Liquidität oder geldpolitischen Maßnahmen wirken sich direkt auf die Risikobereitschaft der Investoren aus.
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