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Die Finanzmärkte stehen in Flammen aufgrund der geopolitischen Gewalt, die momentan die Schlagzeilen dominiert. Nun ist die große Frage natürlich, ob Bitcoin davon profitieren kann. Vorerst flüchten Anleger aus Aktien, US-Staatsanleihen und wir sehen den Dollar fallen, aber vor allem Gold profitiert als sicherer Hafen.
Der Bitcoin-Kurs bleibt zurück, obwohl dies das Szenario zu sein scheint, für das die digitale Münze einst entworfen wurde. Was ist los und kann sich das noch für Bitcoin ändern?
Anleger flüchten aus Amerika
Während dieses Moments erhöhter geopolitischer Spannungen, insbesondere rund um Grönland, sehen wir Anleger aus amerikanischen Assets flüchten. Aktienbörsen brechen ein, die Zinsen auf dem amerikanischen Kapitalmarkt schießen in die Höhe, Anleihen stürzen ab und der Dollar hat es schwer.
Im April resultierte eine vergleichbare Situation in einer kraftvollen Reaktion für Bitcoin. Vorerst scheint diese jedoch auszubleiben, und wir sehen vor allem Gold und Silber von der Unruhe profitieren.
BREAKING: Silver surges past $95/oz for the first time in history, now up 34.1% in 2026. pic.twitter.com/BQTkzKJ76D
— Hedgeye (@Hedgeye) January 20, 2026
Dass die Politik von Donald Trump Einfluss auf den US-Dollar hat, ist klar. Besonders in Dänemark ist man völlig fertig mit der Art und Weise, wie er mit der Situation in Grönland umgeht. So beschloss ein dänischer Pensionsfonds, vollständig aus US-Staatsanleihen auszusteigen.
🚨 *DANISH PENSION FUND AKADEMIKERPENSION TO EXIT US TREASURIES
— *Walter Bloomberg (@DeItaone) January 20, 2026
Das scheint ein Tropfen auf den heißen Stein zu sein, denn es geht nicht um riesige Beträge, aber symbolisch ist dies von großem Wert. Es kann gut sein, dass wir an einem Wendepunkt in der Weltgeschichte stehen und dass die geopolitischen Verhältnisse kräftig durcheinandergewirbelt werden.
Vorerst belohnen die Finanzmärkte die Aktionen von Donald Trump jedenfalls nicht.
Kann sich Bitcoin erholen?
In einer Situation, in der die Unsicherheit zunimmt und Anleger nach Assets suchen, die sich unabhängig vom traditionellen Finanzsystem bewegen, würdest du erwarten, dass Bitcoin profitiert. Bis heute sehen wir jedoch das Gegenteil geschehen.
Bitcoin handelt noch immer, als wäre es eine Art Tech-Aktie, und leidet vor allem unter der Situation, in der Anleger Risiko vom Tisch nehmen und in Sicherheit flüchten.
Diese Sicherheit wird in Gold und Silber gefunden. Das ist nicht verwunderlich, denn diese performten im vergangenen Jahr auch eisenstark. Oft siehst du, dass Anleger in solchen Situationen Assets wählen, die Momentum haben, und dazu gehört Bitcoin nicht.
Das kann sich ändern, aber solange Gold das Momentum von jetzt beibehält, wird es für Anleger keinen Grund geben, auf Bitcoin umzusteigen. Es muss jedoch ein Punkt kommen, an dem Anleger Gewinne realisieren wollen, und genau dann kann Bitcoin wieder ins Bild kommen.
Bitcoin ist und bleibt schließlich ein vergleichbares Asset. Bei den Renditen hinkt die digitale Münze jedoch erheblich hinter Gold her. Das ist etwas, was Anleger langfristig gerade wieder als Chance interpretieren können.
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