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Im März ist die Stimmung in der deutschen Wirtschaft wieder schlechter geworden. Das zeigt der gesunkene Geschäftsklimaindex des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung. Hauptgrund ist der Irankonflikt, der Energiepreise steigen lässt und die Unsicherheit an den Märkten erhöht. Während Unternehmen Investitionen zurückhalten, rückt für Anleger auch Bitcoin (BTC) wieder stärker in den Fokus.
Irankonflikt belastet Industrie und Energiepreise
Wie Ifo-Präsident Clemens Fuest in einem aktuellen Interview mit der Aktionär erläutert, stehen vor allem energieintensive Branchen wie die Chemie- und Metallindustrie unter Druck. Steigende Ölpreise und schwer kalkulierbare Entwicklungen erschweren die Planung.
„Unsicherheit ist Gift für die Konjunktur”, so Fuest im Interview.
Viele Unternehmen reagieren bereits: Investitionen werden verschoben oder ganz gestrichen. Eine Ausnahme bildet die Mineralölindustrie, die von steigenden Preisen profitiert.
Dienstleister und Handel spüren Kaufzurückhaltung
Auch im Dienstleistungssektor trüben sich die Erwartungen ein. Besonders betroffen sei der Tourismus – unter anderem wegen möglicher Flugausfälle über wichtige Drehkreuze wie Dubai.
Im Einzelhandel zeige sich ein weiteres Problem: Verbraucher halten ihr Geld zusammen. Steigende Energie- und Lebensmittelpreise drücken die Kaufkraft. Die Folge: weniger Konsum, schwächere Umsätze.
Inflation steigt – Verbraucher unter Druck
Die Inflation dürfte durch höhere Energiepreise weiter angeheizt werden. Laut Fuest sind die Sorgen der Verbraucher „auf jeden Fall berechtigt”. Besonders indirekte Effekte – etwa über teurere Düngemittel – könnten Lebensmittelpreise steigen lassen.
Wie stark die Inflation ausfällt, hängt vom Verlauf des Konflikts ab. Bei schneller Entspannung könne sie unter 2,5 Prozent bleiben, bei längerer Eskalation deutlich darüber.
Unsicherheit als möglicher Treiber für Bitcoin (BTC)
Während die Unsicherheit der Realwirtschaft schadet, kann sie für Bitcoin ein zweischneidiges Signal sein. Kurzfristig reagieren Kryptowährungen oft wie Risiko-Assets und geraten unter Druck.
Mittelfristig jedoch gewinnt BTC in solchen Phasen häufig an Aufmerksamkeit. Der Grund: Bitcoin gilt vielen Anlegern als Absicherung gegen Inflation und Währungsabwertung. Anders als klassische Währungen ist das Angebot auf 21 Millionen Coins begrenzt.
Gerade in Zeiten steigender Preise und wirtschaftlicher Unsicherheit suchen Investoren verstärkt nach Alternativen – neben Gold zunehmend auch im Kryptomarkt.
Ausblick: Erholung bleibt unsicher
Die deutsche Wirtschaft steckt weiterhin in einer Stagnationsphase. Eine Erholung könnte sich laut ifo-Institut verzögern.
Fuest betont jedoch: „Der Aufschwung ist verschoben, aber nicht aufgehoben”.
Ob sich die Lage stabilisiert, hängt maßgeblich von der geopolitischen Entwicklung ab – und damit auch davon, wie stark Inflation, Märkte und alternative Assets wie Bitcoin beeinflusst werden.
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