Gino Presti Gino Presti
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Darum wird der Bitcoin-Kurs nach dem Rekord nicht tief fallen

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Kryptomarkt bereinigt – Milliarden von Zockern verloren

Foto: PJ McDonnell / Shutterstock

Das Blockchain-Analyseunternehmen Glassnode hat auf Basis von On-Chain-Daten eine auffällige Unterstützungszone für Bitcoin festgestellt. Laut der Analyse liegt zwischen 120.000 Dollar und 121.000 Dollar relativ wenig Unterstützung, aber rund um 117.000 Dollar befindet sich eine starke Unterstützung durch eine Konzentration von Käufern. In diesem Preisbereich wurden kürzlich schätzungsweise 190.000 Bitcoins gekauft.

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„Kostenbasis“ für Bitcoin

Glassnode nutzt die sogenannte Cost Basis Distribution, wörtlich übersetzt Kostenbasis-Verteilung. Dies ist eine Methode, die abbildet, zu welchen Preisen Anleger ihre Bitcoin gekauft haben. Einfach gesagt kannst du dabei die Frage stellen: zu welchem Preis haben Anleger ihre Bitcoin durchschnittlich gekauft?

Diese Information wird direkt von der Blockchain abgelesen und gibt dadurch ein klares Bild davon, wo sich Angebot und Nachfrage konzentrieren. Wenn der Kurs ein Niveau erreicht, bei dem viele Käufe getätigt wurden, entsteht oft eine Verteidigungszone: Anleger sind dann geneigt, ihre Positionen zu halten oder nachzukaufen.

Die Kehrseite eines solchen Niveaus ist der Moment, in dem der Preis unter die Kostenbasis der Anleger fällt. Ab diesem Moment haben diese Anleger Verluste und sind eher geneigt, ihre Bitcoin zu verkaufen, um größere Verluste zu vermeiden.

117.000 Dollar wichtiges Unterstützungsniveau für Bitcoin-Kurs

Wie bereits unter den Bitcoin-News zu lesen war, erreichte Bitcoin kürzlich erneut ein Preisrekord von über 126.000 Dollar, wodurch der Optimismus am Kryptomarkt stark zunahm. Solche Spitzen werden oft von kurzfristigen Gewinnmitnahmen gefolgt, besonders wenn Investoren ihre Rendite sichern wollen.

Die Cost Basis Distribution deutet jedoch darauf hin, dass bei 117.000 Dollar noch ein solides Fundament liegt. Dieses Niveau kann laut Analysten entscheidend sein, um den aktuellen Aufwärtstrend zu erhalten. Die Zone um 117.000 Dollar ist besonders, weil ein großer Teil der jüngsten Käufer dort aktiv wurde. Das bedeutet, dass viele Anleger rund um dieses Niveau im Plus stehen, es aber auch als ihren durchschnittlichen Einstiegskurs sehen.

Sollte der Kurs nach dem jüngsten Rekord zurückfallen, kann dieser Punkt als psychologische und technische Unterstützung fungieren. Historisch gesehen ziehen solche Bereiche neue Käufer an. Dies kann dafür sorgen, dass der Verkaufsdruck vermindert wird.

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Langfristhalter dominieren

Auch andere On-Chain-Statistiken unterstützen dieses Bild. So meldet Glassnode, dass die Menge an Bitcoin, die länger als ein Jahr nicht bewegt wurde, noch immer über 60 Prozent beträgt. Das deutet darauf hin, dass viele Langfristanleger, oft als Hodler bezeichnet, ihre Coins trotz der jüngsten Schwankungen weiterhin halten.

Bei den Daten, mit denen Glassnode arbeitet, wirst du als Langfristhalter eingestuft, wenn du deine Bitcoin länger als 155 Tage nicht verkaufst. Ihr Vertrauen bildet oft einen stabilisierenden Faktor im Markt.

Laut Checkonchain befinden sich aktuell über 77 Prozent aller zirkulierenden Bitcoin in den Händen dieser Langfristhalter. Dieser Prozentsatz liegt nahe am höchsten jemals gemessenen Niveau. Es verdeutlicht, dass der jüngste Preisanstieg von Bitcoin nicht hauptsächlich durch kurzfristige Spekulation getrieben wird, sondern durch strukturelles Halten bestehender Besitzer.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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