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Darum steigt Apple vorerst nicht in den KI-Wettlauf ein

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Darum steigt Apple vorerst nicht in den KI-Wettlauf ein

Foto: Vytautas Kielaitis/Shutterstock

Nahezu alle großen Tech-Unternehmen setzen derzeit voll auf Künstliche Intelligenz. Einzige nennenswerte Ausnahme: Apple. Das Unternehmen erklärt, dafür gute Gründe zu haben.

Im Juni veröffentlichte Apple den Bericht „The Illusion of Thinking“, in dem die Grenzen heutiger KI-Modelle thematisiert werden – und warum Apple glaubt, dass diese Entwicklung in eine Sackgasse führt.

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Modelle brechen bei zunehmender Komplexität ein

Laut Apple besteht das zentrale Problem darin, dass aktuelle Sprachmodelle bei wachsender Komplexität „aufhören zu denken“.

Es komme zu einer „vollständigen Auflösung der Genauigkeit“, so Apple – Modelle geben nicht nur häufiger falsche Antworten, sondern reduzieren auch die Dauer und Tiefe ihres Denkprozesses, je komplexer die Aufgabe wird.

Apples Forscher sprechen von einem „Aufgeber-Effekt“: Einige Modelle stellen das effektive Nachdenken komplett ein, sobald sie an ihre Grenzen stoßen.

Apples vorläufiges Fazit: Die heute genutzten KI-Systeme erkennen vor allem statistische Muster, ohne deren Bedeutung wirklich zu verstehen oder logische Schlüsse ziehen zu können.

Statistische Modelle sind mathematische Methoden, die Zusammenhänge und Muster erkennen, ohne die dahinterstehende Bedeutung oder Logik tatsächlich zu erfassen. In sozialen Netzwerken wie X äußern sich viele Nutzer inzwischen kritisch oder belustigt über Apples KI-Zurückhaltung.

Bewusste Strategie oder schwache Ausrede?

Die entscheidende Frage: Trifft Apple eine bewusste Entscheidung gegen KI – oder dient die Studie lediglich als Vorwand, um eine technische Verzögerung zu rechtfertigen? Statt sich in einem Hype zu verlieren, den Apple für überzogen hält, setzt das Unternehmen offenbar auf andere Prioritäten.

Apple ist überzeugt, dass die heutigen KI-Modelle lediglich die Illusion von Intelligenz vermitteln – ohne wirklich zu verstehen, was sie tun. Aus Apples Sicht braucht es realistischen Fortschritt statt blinden Optimismus.

Das könnte auch gravierende Auswirkungen auf den Aktienmarkt haben: Ein erheblicher Teil der Kursgewinne der letzten Monate basiert auf dem KI-Hype.

Sollte dieser Hype platzen, könnten Unternehmen wie Nvidia stark unter Druck geraten – und Kapital würde rasch aus dem Markt abgezogen.

Auch der Bitcoin-Kurs könnte davon stark betroffen sein, insbesondere wenn die US-Wirtschaft dadurch einen Dämpfer erfährt. Sollte sich Apples Einschätzung zu KI als korrekt erweisen, wäre ein Einbruch an den Märkten nicht auszuschließen.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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