Foto: remotevfx.com/Shutterstock
Bitcoin stürzte am Freitag ab. Der Grund dafür liegt vor allem bei der neuen Episode im Handelskrieg zwischen den Vereinigten Staaten und China. Was ist alles los und müssen wir uns Sorgen machen über das Ende des Bullruns für Bitcoin?
Warum fiel der Bitcoin-Kurs?
In erster Linie herrschte natürlich Euphorie im Markt. Der Bitcoin-Kurs erreichte aktuell noch ein Allzeithoch bei 126.000 Dollar und der allgemeine Konsens war, dass das vierte Quartal fantastisch werden würde.
In solchen Momenten, in denen das Vertrauen extrem groß ist, siehst du oft, dass Bitcoin besonders anfällig für Kursrückgänge ist. Nun kam ein Schlag auf geopolitischer Ebene, und der Markt machte einen gigantischen Rutsch.
Die ganze Panik scheint sich vor allem um das potenzielle Exportverbot für Seltene Erden zu drehen, das China einführte. Ab dem 1. Dezember gilt eine neue Regel: Jeder Export von Seltenen Erden benötigt eine Genehmigung aus Peking.
Das ist aus zwei Gründen eine wichtige Sache:
- China kontrolliert 70 Prozent des Bergbaus, 90 Prozent der Raffination und 93 Prozent der Produktion.
- Die gesamte Welt der Elektronik, Chips und Verteidigungssysteme benötigt diese Metalle. Seltene Erden sind das Nervensystem der modernen Zivilisation: von iPhones bis zu Kampfjets.
Kurz bevor Trump und Xi sich treffen sollten, legt China seine Trumpfkarte auf den Tisch. Eine, mit der es theoretisch die amerikanische Wirtschaft und die Börse erheblich beschädigen kann. Davon ist Bitcoin erschrocken, weil dieser Handelskrieg theoretisch ein Ende des Bullmarkts bedeuten kann.
Ist dies dann das Ende des Bullmarkts?
Für diese Schlussfolgerung ist es noch zu früh. Diese neue Phase im Handelskrieg macht jedenfalls deutlich, dass noch ausreichend Risiken bestehen, und dass eine neue Periode von Steigerungen absolut keine Garantie ist.
Dennoch bleibt abzuwarten, inwieweit China tatsächlich plant, den Export von Seltenen Erden zu einem Problem für die amerikanische Wirtschaft zu machen. Das scheint nicht der Fall zu sein, siehe beispielsweise die untenstehende Nachricht des chinesischen Handelsministeriums.
https://twitter.com/QTRResearch/status/1977204703462355386
Weiterhin hat man auf Polymarket auch wenig Vertrauen, dass die Zölle, die Trump für China am 1. November ankündigte, auch tatsächlich in Kraft treten. Es zeigt jedoch, dass die Risiken für Bitcoin zugenommen haben, weil die Wahrscheinlichkeit nicht null ist.

Vorerst scheint es ein Sturm im Wasserglas zu werden, aber einer, der bedeutet, dass die Verhältnisse zwischen China und den Vereinigten Staaten wieder erheblich angespannt sind.
Dies kann in der kommenden Zeit noch für erhebliche Volatilität sorgen, aber wahrscheinlich sind die Interessen auf beiden Seiten zu groß, um wirklich durchzugreifen und die Drohungen in Taten umzusetzen.
Beliebt: Krypto-Bots handeln automatisch für dich
Dein Krypto-Portfolio wachsen lassen, ganz ohne aktives Trading? Immer mehr Nutzer setzen auf automatisierte Krypto-Bots. Mit den kostenlosen Bots von OKX kannst du automatisiert am Kryptomarkt handeln. Einige Strategien erzielten in den letzten Wochen Renditen von über 190 % mit Ethereum oder XRP.
Natürlich garantieren Bots keine Gewinne, sie können aber eine sinnvolle Ergänzung deiner Trading-Strategie sein.
Extra: Melde dich noch heute für ein kostenloses OKX-Konto an und erhalte 20 € gratis Bitcoin.
Tipp: 10 € gratis Krypto bei Bitvavo
Ob XRP, Solana oder PEPE – Altcoins kommen wieder in Bewegung. Die stark wachsende europäische Kryptobörse Bitvavo ermöglicht dir einen einfachen Einstieg: Neue Nutzer erhalten 10 € Gratis-Krypto und handeln gebührenfrei bis 10.000 €.
Registriere dich noch heute und erhalte sofort 10 € Krypto deiner Wahl. Die Anmeldung ist kostenlos und in einer Minute erledigt.
Click here