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BlackRocks Warnung: Quantencomputer könnten Bitcoin gefährden

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Milliarden an „schlafenden Bitcoins“ durch neue Supercomputer in Gefahr

Foto: Shutterstock/Gorodenkoff

Vermögensverwalter BlackRock, der einen Bitcoin-ETF anbietet, hat in offiziellen Dokumenten erklärt, dass Quantencomputing ein potenziell erhebliches Risiko für Bitcoin darstellen könnte. Doch worin besteht dieses Risiko konkret, und wie ernst ist es einzuschätzen?

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Quantencomputer als Bedrohung für Bitcoin

Quantencomputer sind eine völlig neue Art von Computern, die sich die Gesetze der Quantenmechanik zunutze machen – vereinfacht gesagt: die Physik der allerkleinsten Teilchen. Während herkömmliche Computer mit klassischen Bits arbeiten (die entweder 0 oder 1 darstellen), verwenden Quantencomputer sogenannte Qubits.

Diese ermöglichen es, gleichzeitig den Zustand 0 und 1 einzunehmen, wodurch eine enorme Anzahl an Berechnungen parallel durchgeführt werden kann. In der Theorie sind sie damit wesentlich leistungsfähiger als herkömmliche Computer und in der Lage, komplexe Aufgaben wesentlich effizienter zu lösen.

BlackRock ergänzt wichtige Informationen

Am 9. Mai hat Vermögensverwalter BlackRock eine bedeutende Aktualisierung an den offiziellen Dokumenten seines iShares Bitcoin ETF (IBIT) vorgenommen. In der überarbeiteten Version warnt BlackRock vor einem neuen potenziellen Risiko: dem Aufstieg der Quantencomputer.

Laut BlackRock könnte diese Technologie in Zukunft eine Bedrohung für die Sicherheit von Bitcoin darstellen. In dem Dokument heißt es:

„Sollte die Technologie der Quantencomputer Fortschritte machen […] könnte dies potenziell die Tragfähigkeit vieler kryptografischer Algorithmen untergraben, die in der globalen IT-Infrastruktur verwendet werden, einschließlich der Algorithmen, die für digitale Vermögenswerte wie Bitcoin eingesetzt werden.“

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Erste offizielle Warnung

Es ist das erste Mal, dass der Vermögensverwalter dieses Risiko so deutlich in den IBIT-Unterlagen formuliert. Darüber hinaus ist dieser ETF aktuell der größte auf dem Spotmarkt für Bitcoin (mit einem Nettovermögen von 64 Milliarden US-Dollar), was diese Ergänzung besonders bemerkenswert macht.

Zwar sind Quantencomputer derzeit noch nicht leistungsfähig genug, um die Bitcoin-Technologie anzugreifen, doch mehrere Analysten warnen, dass dies in den kommenden Jahren durchaus zu einer realen Gefahr werden könnte. Dass BlackRock bereits jetzt auf dieses Risiko hinweist, zeigt, dass es sehr ernst genommen wird.

Kryptomarkt in Alarmbereitschaft

Bitcoin und andere Kryptowährungen basieren auf Kryptografie – einer Verschlüsselung, die mit heutigen Computern praktisch nicht zu knacken ist. Es würde Hunderte von Jahren dauern, um einen Private Key zu erraten. Doch die Quantentechnologie stellt hier eine Ausnahme dar: Aufgaben, die bisher als „unlösbar“ galten, könnten plötzlich in Minuten oder gar Sekunden bewältigt werden.

Bitcoin-Entwickler sind nun gefordert. Denn wenn das Vertrauen in die Sicherheit des Netzwerks schwindet, könnte dies das Fundament des gesamten Netzwerks erschüttern. Wie zuletzt in den Nachrichten zu lesen war: Das Wettrennen hat begonnen.

 

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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