Foto: Yalcin Sonat (Shutterstock)
Die aktuelle Marktlage fühlt sich an wie ein psychologischer Stresstest – nicht nur für mich, sondern für viele Anleger da draußen. Seit dem letzten Allzeithoch ist die Euphorie verflogen, und gerade jene, die spät eingestiegen sind, geraten zunehmend unter Druck.
Ich gehöre auch zu denen, die ihre unrealisierten Gewinne schmelzen sehen. Doch statt in Panik zu verfallen, habe ich beschlossen, die Lage aus einer anderen Perspektive zu betrachten – gestützt auf Daten, nicht auf Emotionen.
NUPL als Warnsignal – oder als Chance?
Ein Indikator, den ich in dieser Phase besonders aufmerksam verfolge, ist der NUPL (Net Unrealized Profit/Loss). Er misst, wie viele Marktteilnehmer noch im Gewinn sind – oder eben nicht mehr.
📊 BTC Unrealized profits and losses are returning to levels only seen at the exit of bear markets.
Since the last ATH, many late-arriving investors are under significant pressure.
As a result, unrealized profits and losses continue to decline.— 💡 This chart is an adjusted… pic.twitter.com/9l16SrEExl
— Darkfost (@Darkfost_Coc) January 23, 2026
Laut aktuellen On-Chain-Daten nähern wir uns jetzt Zonen, die historisch oft das Ende eines Bärenmarkts markiert haben. Das ist kein Zufall: Genau an diesen Punkten zeigt sich, wer wirklich überzeugt ist – und wer aus Angst das Handtuch wirft.
Für mich war das ein Weckruf. Nicht um in Aktionismus zu verfallen, sondern um meine Strategie zu überdenken. Ich stelle mir gerade zwei Fragen: Glaube ich langfristig an Bitcoin (BTC)? Und wenn ja – warum sollte ich dann gerade jetzt verkaufen?
Psychologie schlägt Charttechnik
In Phasen wie dieser spüre ich deutlich, dass es nicht die Charts sind, die den Kursverlauf bestimmen – es ist die Psychologie. Die kollektive Stimmung kann ein System zum Kippen bringen oder es in eine neue Phase führen.
Wenn ich mich umschaue, sehe ich zwei Lager: Die einen verkaufen aus Angst, die anderen sehen eine Kaufgelegenheit.
Ich selbst versuche, mich davon nicht mitreißen zu lassen. Ich schaue mir die Fakten an, die On-Chain-Daten, das Marktverhalten, und kombiniere das mit meiner eigenen Risikobereitschaft.
Klar: Keiner weiß, ob es in den nächsten Wochen noch weiter runtergeht oder ob wir gerade die Basis für das nächste bullische Kapitel legen. Aber wer jetzt nur auf Emotionen reagiert, verliert leicht den Blick für das große Ganze.
Mein persönlicher Weg durch die Unsicherheit
Ich habe für mich entschieden: Ich halte – und baue sogar vorsichtig Positionen aus. Nicht blind, nicht gierig, sondern mit kühlem Kopf. Denn jede Krise war bisher auch eine Chance. Und die Datenlage deutet zumindest darauf hin, dass wir einen Wendepunkt erreichen könnten.
Natürlich weiß ich nicht, was die nächsten Wochen bringen. Vielleicht kommt der nächste Dip, vielleicht aber auch das Comeback. Was ich aber weiß: Wer in solchen Momenten klar denkt, hat später oft die besseren Karten.
Auf meinem YouTube-Kanal teile ich regelmäßig Analysen, Marktupdates und meine persönliche Sicht auf Bitcoin & Co. – kompakt, verständlich und ohne Hype. Schau rein!
Beliebt: Krypto-Bots handeln automatisch für dich
Dein Krypto-Portfolio wachsen lassen, ganz ohne aktives Trading? Immer mehr Nutzer setzen auf automatisierte Krypto-Bots. Mit den kostenlosen Bots von OKX kannst du automatisiert am Kryptomarkt handeln. Einige Strategien erzielten in den letzten Wochen Renditen von über 190 % mit Ethereum oder XRP.
Natürlich garantieren Bots keine Gewinne, sie können aber eine sinnvolle Ergänzung deiner Trading-Strategie sein.
Extra: Melde dich noch heute für ein kostenloses OKX-Konto an und erhalte 20 € gratis Bitcoin.