Gino Presti Gino Presti
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Bitcoin-Wal mit €8 Milliarden bleibt ruhig: droht Verkauf?

Bitcoin-BTC
„Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer“: Warum Bitcoin der Ausweg ist

Foto: icemanphotos/Shutterstock

Am Donnerstag sind acht riesige Bitcoin-Wallets nach 14 Jahren Pause erwacht. Seit April und Mai 2011 gab es keine Aktivität in diesen Wallets, bis neue On-Chain-Daten zeigten, dass die Wallets wieder aktiv wurden. Die Kryptobranche war schockiert und stellte sofort Fragen, warum plötzlich so viele Bitcoin (BTC) bewegt wurden.

Zusammen enthalten die Wallets achtzigtausend Bitcoin, eine enorme Menge, da es insgesamt maximal einundzwanzig Millionen geben wird. Der Wert dieser Menge liegt zum Zeitpunkt des Schreibens bei etwa 8,6 Milliarden US-Dollar. Blockchain-Analyst Arkham beruhigte sofort die Krypto-Community: „Es gibt keine Hinweise darauf, dass dieser Wal Bitcoin verkauft.“ Die Bitcoin wurden inzwischen auf acht neue Adressen verteilt und danach nicht mehr bewegt.

Bitcoin ist laut Indikator „überverkauft“ – kann sich der Kurs erholen?
Bitcoin ist laut Indikator „überverkauft

Nachvollziehbare Erklärung für die Bitcoin-Transaktion

Warum die Bitcoin jetzt plötzlich verschoben wurden, ist unbekannt. Arkham hat jedoch eine recht einfache Theorie: „Die Transfers von acht Milliarden US-Dollar gestern hingen vermutlich mit Adress-Upgrades von 1-Adressen auf bc1q-Adressen zusammen.“ Diese sogenannten „Native SegWit-Adressen“ gibt es seit 2017; sie machen Transaktionen günstiger und sicherer. Das könnte also der Grund für die Bewegung sein.

Wurden die Bitcoin vielleicht gestohlen?

Trotzdem kursieren viele Gerüchte. Das Analysehaus 10x Research berichtet, dass alte Hodler in den letzten Monaten „nach und nach wegen der Nachfrage nach börsengehandelten Bitcoin-Investmentfonds abgebaut haben“. Conor Grogan von Coinbase sieht die Lage kritisch. Er glaubt, dass die Wallets möglicherweise gehackt wurden. „Wenn das stimmt (ich spekuliere nur), wäre das bei Weitem der größte Raub in der Geschichte der Menschheit.“ Der niederländische Analyst PlanB hat im Februar alle seine Bitcoin in Bitcoin-Spot-ETF-Anteile getauscht. Er erklärte dazu: „Kein Ärger mehr mit Schlüsseln gibt mir innere Ruhe.“ „Ich glaube, ich bin kein Maxi mehr.“ Die Meinungen gehen also weit auseinander.

Zurzeit scheint es ein Nicht-Ereignis zu sein. Der Bitcoin-Kurs bewegte sich nach der Nachricht um weniger als ein Prozent. Die ursprünglichen Wallets erhielten die Bitcoin 2011 für rund 0,78 US-Dollar pro Stück. Solange die neuen bc1q-Adressen nicht an Börsen weitergeleitet werden, erwarten Analysten keinen Verkaufsschock. Whale-Tracker behalten diese anonyme Wallet jedenfalls in der nächsten Zeit genau im Blick.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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