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In dieser Woche richtet der Kryptomarkt seine Aufmerksamkeit vor allem auf makroökonomische Signale. Drei wichtige Wirtschaftsereignisse stehen auf der Agenda, die entscheidenden Einfluss auf den Bitcoin (BTC)-Kurs und den breiteren Kryptomarkt haben könnten.
Nicht etwa kryptospezifische Nachrichten, sondern Daten und Signale aus den USA, die das weltweite Risikosentiment beeinflussen, stehen dabei im Fokus.
In den letzten Wochen zeigte sich erneut, wie stark die Kryptomärkte mit der Makrolage korrelieren. Ähnlich wie andere risikobehaftete Anlageklassen, etwa Technologieaktien, reagieren Kryptowährungen empfindlich auf Zinserwartungen und wirtschaftliche Indikatoren.
Anleger achten diese Woche daher besonders auf drei Themen: Inflation, Arbeitsmarkt und Aussagen der US-Notenbank (Fed).
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Fokus auf den US-Arbeitsmarkt
Der amerikanische Arbeitsmarkt steht in den kommenden Tagen klar im Mittelpunkt. An mehreren Tagen werden Berichte veröffentlicht, die Einblick in die Stärke der US-Wirtschaft geben.
- Morgen (Dienstag) erscheinen die Zahlen zu den offenen Stellen im Dezember.
- Am Donnerstag folgt der Bericht zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe.
- Am Freitag steht das wichtigste Datum der Woche an: der US-Arbeitsmarktbericht für Januar. Er zeigt, wie viele neue Arbeitsplätze geschaffen wurden, wie hoch die Beschäftigungsquote ist und wie stark die Löhne gestiegen sind.
Starke Arbeitsmarktdaten erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass die Zinsen länger hoch bleiben – was in der Regel negativ für risikoreiche Anlagen wie Krypto ist, da höhere Zinsen alternative Anlagen attraktiver machen.
Schwächere Zahlen hingegen können das Gegenteil bewirken und Raum für Optimismus auf dem Markt schaffen.
Inflation bleibt ein zentraler Faktor
Neben den Arbeitsmarktdaten spielen auch Inflationssignale eine entscheidende Rolle.
Zwar erscheint diese Woche kein umfassender Inflationsbericht, dennoch könnten kleinere Indikatoren und Markterwartungen über die Preisentwicklung die Zinserwartungen beeinflussen.
Wenn die Inflation weiter nachlässt, steigt die Wahrscheinlichkeit von Zinssenkungen – was sich historisch oft bullish auf die Kryptomärkte ausgewirkt hat.
Sinkende Zinserwartungen führen zu mehr Liquidität und erhöhter Risikobereitschaft. Bleibt die Inflation jedoch hartnäckig hoch, kann dies anhaltenden Druck auf den Markt ausüben.
Fed-Kommentare setzen den Ton
Das dritte zentrale Thema sind Aussagen von Entscheidungsträgern der US-Notenbank (Federal Reserve). Kommentare und Erklärungen von Fed-Vertretern können die Erwartungen der Märkte rasch verändern.
Ein harter, sogenannter hawkisher Ton signalisiert eine aggressive Bekämpfung der Inflation und führt häufig zu einem Risk-Off-Sentiment. Eine mildere, dovishe Haltung hingegen kann für Erleichterung an den Märkten sorgen – und wirkt sich meist direkt auf Krypto aus.
Sentiment gibt die Richtung vor
In dieser Woche geht es weniger um die Zahlen selbst, sondern mehr darum, ob sie die Erwartungen über- oder unterschreiten. Gerade Überraschungen lösen häufig die stärksten Kursbewegungen aus. Für kurzfristig orientierte Anleger bedeutet das potenziell hohe Volatilität.
Langfristig haben diese makroökonomischen Daten meist nur begrenzte Auswirkungen. Doch auf kurze Sicht prägen sie das Markt-Sentiment deutlich – und könnten nach den starken Abflüssen der letzten zwei Wochen zumindest kurzfristig etwas Entlastung bringen.
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