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Händler scheinen sich darauf vorzubereiten, ihre Bitcoin (BTC) zu verkaufen. Laut aktuellen Zahlen werden derzeit nämlich viele Bitcoin auf Börsen verschoben.
Während sich die Stimmung am Markt vorsichtig verbessert, könnte Bitcoin vor einer neuen Herausforderung stehen.
Ein ruhiges Wochenende für Bitcoin
Der Kurs von Bitcoin ist im November um etwa 17 Prozent gefallen, fand aber genau vor einer Woche Unterstützung bei rund 85.000 US-Dollar.
Der starke Abwärtstrend ist noch nicht durchbrochen, doch seitdem ist der Kurs immerhin um 6 Prozent gestiegen. Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt Bitcoin bei 91.370 US-Dollar.

Seit Donnerstag ist der Preis von Bitcoin nahezu stabil bei rund 91.000 US-Dollar geblieben und zeigt auch an diesem Wochenende wenig Momentum. Dies deutet auf einen abwartenden Markt ohne klare Richtung hin.
Möglicherweise mehr Verkaufsdruck in Sicht
Während Bitcoin sich vorsichtig von den jüngsten Rückgängen erholt, müssen wir uns womöglich auf eine neue Verkaufswelle einstellen.
Laut Daten der Analyseplattform CryptoQuant bleibt der Zufluss von Bitcoin zu Börsen nämlich erhöht, was darauf hindeutet, dass Händler kurz vor einem Verkauf stehen. Am 21. November erreichte der Zufluss sogar einen Spitzenwert von 9.000 Bitcoin.
Zudem handelt es sich um große Transaktionen. Laut Analysten betreffen 45 Prozent der Fälle Verschiebungen von 100 Bitcoin oder mehr.
Obwohl ein höherer Zufluss zu Börsen oft als Hinweis auf mögliche Verkäufe gesehen wird, muss dies nicht zwingend so sein. Dennoch kann ein steigendes Angebot auf Börsen zusätzlichen Verkaufsdruck auf den Kurs ausüben.
Hoffnung kehrt auf den Bitcoin-Markt zurück
Trotz der besorgniserregenden Zahlen von CryptoQuant scheint die Hoffnung auf einen Preisanstieg zurückzukehren.
Zum ersten Mal seit zwei Wochen steigt das Markt-Sentiment wieder. Lange Zeit befand sich der Markt in einem Zustand extremer Angst, doch dies beginnt nun nachzulassen.
Auch verschiedene Analysten sind optimistisch gestimmt. Laut einem bekannten Analysten hat Bitcoin möglicherweise seinen Boden erreicht und könnte bald eine Aufwärtstrendbewegung starten.
Als Grund dafür nennt der Analyst unter anderem die sich verbessernden wirtschaftlichen Bedingungen in den Vereinigten Staaten.