Bitcoin und Gold sind die einzigen Gewinner in 2025

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03. Juni 2025, 09:11

Wir sind fast auf halbem Weg durch 2025 und die Finanzmärkte werden von Rauschen und Unklarheit dominiert. Der amerikanische Aktienmarkt muss sich mit einer flachen Rendite begnügen. Bitcoin und vor allem Gold stechen bei der Rendite hervor. Dennoch ist es für praktisch alle Finanzanlagen ein volatiles Jahr, insbesondere wegen des Handelskriegs von Donald Trump.

Bitcoin und Gold profitieren von Unsicherheit

Gold ist vorerst der absolute Gewinner von 2025. Alle Unsicherheit rund um den Handelskrieg sorgt dafür, dass Anleger massenhaft nach sicheren Häfen suchen. Bei dieser Suche kommt Gold momentan als großer Favorit hervor, während Bitcoin aktueller als Gewinner hervortritt.

Inzwischen sind wir jedoch an einem Punkt angekommen, an dem der Markt wenig bis gar nicht mehr auf Schlagzeilen über den Handelskrieg reagiert.

Am Anfang verursachten Nachrichten bezüglich des Handelskriegs noch große Panik am Markt. Jetzt zuckt man mit den Schultern mit der Idee, dass Trump die Sache langfristig doch wieder zurückdreht. Das ist grundsätzlich ein gutes Zeichen, aber was du siehst ist, dass Gold dadurch etwas mehr Mühe hat, sein positives Momentum wiederzufinden.

Der Gold-Kurs leistete das Beste, als die Rezessionsangst in der Periode März-April dieses Jahres explodierte. Damals sagte das GDPNow-Modell der Atlanta Fed eine tief negative Bewertung für das Wirtschaftswachstum in den Vereinigten Staaten während des ersten Quartals voraus.

Inzwischen sind wir ein paar Monate weiter und gibt das Modell eine Bewertung von +4,6 Prozent für das zweite Quartal von 2025. Obwohl das übertrieben ist, realisiert der Markt sich vor allem, dass wir höchstwahrscheinlich keine Rezession dieses Jahr bekommen, sosehr JPMorgan CEO Jamie Dimon danach ruft.

Gut für Bitcoin

Sollte die Wirtschaft gegen Ende 2025 einen Schub bekommen, und das Konsumentenvertrauen auch wieder durch die Decke schießen, dann ist das vor allem gut für Bitcoin. Die digitale Münze fungiert nicht nur als sicherer Hafen, sondern leistet gewöhnlich auch stark in dem Moment, in dem Risikoanlagen (S&P 500/Nasdaq 100) gut rentieren.

Weiterhin ist es interessant zu sehen, dass Fondsmanager, Menschen die größere Mengen Kapital verwalten, eine relativ niedrige Allokation auf amerikanische und Tech-Aktien haben. Gewöhnlich hat Bitcoin eine hohe Korrelation mit der amerikanischen Techbörse (Nasdaq 100).

Wenn diese Haltung später umkehrt und das Kapital wieder in den amerikanischen Markt zurückfließt, weil man sich realisiert, dass Trump das Land wirklich nicht innerhalb ein paar Monaten zerstören kann, kann das auch für Bitcoin sehr interessant ausfallen.