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Die Spannungen zwischen den USA und China haben sich in letzter Zeit erheblich verschärft. Neue Einfuhrzölle von Präsident Donald Trump sorgen weltweit für Unruhe an den Finanzmärkten.
Dennoch bleibt Bitcoin (BTC) in den letzten Tagen auffallend stabil. Während Währungen und Aktien unter Druck stehen, scheint sich die größte Kryptowährung kaum um das geopolitische Getöse zu scheren.
Das wirft eine wichtige Frage auf: Warum bleibt Bitcoin stabil, während die Weltwirtschaft erneut ächzt und knirscht?
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China wählt eine stille Gegenstrategie
China steht erneut im Fokus aufgrund der Handelspolitik der Vereinigten Staaten. Seit Donald Trump wieder drastische Einfuhrzölle eingeführt hat, sind chinesische Produkte im Schnitt mit fast dreißig Prozent belegt.
Der Handel zwischen den beiden Großmächten steht damit erheblich unter Druck.
Statt mit harten Maßnahmen gegen die USA zu reagieren, setzt China auf eine ruhigere Strategie. Das Land verlagert seine Exporte zunehmend in andere Regionen, etwa nach Südostasien. Gleichzeitig kontrolliert die chinesische Regierung den Yuan sehr strikt.
Diese Währung bewegt sich nur in begrenztem Maße gegenüber dem Dollar. Laut der Investmentbank JPMorgan ist das eine bewusste Entscheidung, um chinesische Unternehmen wettbewerbsfähig zu halten und Preisverfälle in der Wirtschaft einzudämmen.
Obwohl der Yuan im vergangenen Jahr leicht gestiegen ist, bleibt diese Bewegung begrenzt. Das ist kein Zufall, sondern gezielte Politik. Dieser Ansatz hat indirekten Einfluss auf Bitcoin. Durch die feste Wechselkurspolitik bleibt die weltweite Dollar-Liquidität maßgeblich.
Bitcoin reagiert stark auf solche Liquiditätszyklen. Wenn durch Handelskonflikte der Dollar knapper wird, fällt der Kurs häufig. Nimmt die Spannung ab, erholt sich Bitcoin in der Regel schnell.
Der Dollar kämpft
Auch in den USA spielt der Dollar derzeit eine große Rolle. Bemerkenswerterweise äußerte sich Trump positiv über einen starken Dollar – obwohl die Währung deutlich geschwächt ist. Im Jahr 2025 verlor der Dollar über zehn Prozent an Wert.
Das war das schlechteste Jahr seit 2017.
Analysten The Kobeissi Letter sehen darin ein klares Signal. Trump scheint eine schwächere Währung zu akzeptieren, um Zinssenkungen und ein Exportwachstum zu ermöglichen.
Bitcoin profitiert häufig von einem solchen Umfeld. Die Kryptowährung entwickelt sich nämlich meist entgegengesetzt zum Dollar.
Das zeigte sich kürzlich erneut: Nach einem kurzen Rückgang kam es zu einer kräftigen Erholung, bei der Bitcoin innerhalb weniger Stunden um über zwei Prozent stieg.
In einer Welt voller Handelskriege und politischer Spannungen scheint Bitcoin damit seine Rolle zu bestätigen – nicht als risikofreier sicherer Hafen, aber als Anlageklasse, die sich im Einklang mit den großen Kapitalströmen hinter den Schlagzeilen bewegt.
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