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Bitcoin steigt, während Trump nach Arbeitsmarktbericht Zinssenkung fordert

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Bitcoin unter Druck nach Trump-Crash: Das erwarten Experten jetzt

Foto: Victor Sanchez G / Shutterstock

In der zweiten Wochenhälfte verzeichnete die älteste Kryptowährung eine deutliche Kurssteigerung. Händler beobachteten einen Anstieg des Bitcoin-Kurses von rund 93.400 US-Dollar am Mittwochabend auf 97.700 US-Dollar am Freitagabend.

Diese positive Entwicklung ist vor allem auf stabile wirtschaftliche Rahmenbedingungen in den USA sowie auf erfreuliche Konjunkturdaten zurückzuführen – ganz im Sinne des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, der dies umgehend politisch nutzte.

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Starke Arbeitsmarktdaten trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten

Am Freitagnachmittag forderte Donald J. Trump über die Plattform Truth Social die US-Notenbank Federal Reserve öffentlich dazu auf, die Zinssätze zu senken. Seiner Ansicht nach seien die Preise für viele Produkte – darunter Benzin, Lebensmittel und Energie – bereits gefallen. Die Zeit sei reif für eine Zinssenkung.

Diese Forderung folgte auf die Veröffentlichung des aktuellen „Nonfarm Payroll“-Berichts, der die Entwicklung der nicht-landwirtschaftlichen Beschäftigung im April beleuchtet. Analysten hatten mit rund 140.000 neuen Stellen gerechnet – das tatsächliche Ergebnis lag bei 177.000 neuen Arbeitsplätzen.

Allerdings lag die Zahl im März noch bei 228.000 neuen Jobs. Im Vergleich ist also ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Trump hob jedoch nur den Umstand hervor, dass die April-Zahlen besser als erwartet ausgefallen waren, und verwies auf sinkende Verbraucherpreise – ohne den Rückgang gegenüber dem Vormonat zu thematisieren.

Zinssenkung bleibt äußerst unwahrscheinlich

Der starke Arbeitsmarkt in einem angespannten wirtschaftlichen Umfeld könnte sich eher negativ auf Kryptowährungen wie Bitcoin auswirken. Ein robuster Arbeitsmarkt lässt auf anhaltende oder steigende Inflation schließen – was in der Regel zu höheren, nicht niedrigeren Zinssätzen führt.

Die Federal Reserve dürfte sich durch diese Zahlen bestätigt sehen, ihre aktuelle Zinspolitik fortzuführen – ganz im Gegensatz zu Trumps Appell. Damit steigen die Hürden für eine baldige Zinssenkung weiter.

Die nächste Zinsentscheidung der Fed steht am 7. Mai an. Laut dem FedWatch Tool der CME Group liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Senkung der Zinssätze aktuell bei lediglich 2,8 %.

Bitcoin verbucht stärksten Monat seit einem Jahr – doch Experten warnen
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Bitcoin-Trend unsicher – technischer Ausblick gemischt

Trotz der politischen Diskussion und der konjunkturellen Daten zeigt Bitcoin aktuell eine positive Entwicklung. Ob sich dieser Aufwärtstrend jedoch fortsetzen lässt, bleibt offen. Krypto-Analysten zeigen sich zurückhaltend und rechnen sowohl mit einer möglichen Fortsetzung der Rallye als auch mit einem kurzfristigen Rücksetzer.

Sollte Bitcoin über der Marke von 96.000 $ bleiben, könnte dies den Weg für weitere Kursgewinne ebnen. Ein Rückgang auf etwa 93.000 $ hingegen könnte auf eine sogenannte „Liquidity Grab“-Situation hindeuten – bei der massenweise Verkaufsaufträge ausgeführt werden, was einen starken Verkaufsdruck und einen möglichen Kursrückgang zur Folge hätte.

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Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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