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Gestern war ein völlig verrückter Tag für den Kryptomarkt. Bitcoin (BTC) schien auf dem besten Weg zu sein, den siebten roten Tag in Folge zu verzeichnen – doch am Ende war es Donald Trump, der als Retter in der Not einsprang.
Die Kryptokurse schossen in die Höhe, nachdem der US-Präsident die zuvor angekündigten Importzölle auf europäische Produkte wieder zurückzog. Und: Im Fall Grönland scheint es nun endlich einen Durchbruch zu geben.
BTC schießt nach Trump-Aussage in die Höhe
Der Bitcoin-Kurs war gestern kaum zu bremsen und bewegte sich wie ein Flipperautomat wild in alle Richtungen. In der Nacht stieg der Preis von 88.000 US-Dollar auf etwa 90.000 US-Dollar, doch dieser Aufschwung hielt nicht lange an – kurz darauf war der Anstieg komplett wieder ausgelöscht.
Am Nachmittag näherte sich Bitcoin erneut innerhalb weniger Stunden der 90.000-Dollar-Marke. Doch diese erwies sich wieder als unüberwindbare Hürde. Der Kurs wurde hart abgewiesen und fiel auf 87.200 US-Dollar zurück – das tiefste Niveau seit dem 31. Dezember.
Bitcoin stand kurz davor, den siebten roten Tag in Folge zu verzeichnen. Sechs rote Tage bedeuteten bereits die schlechteste Serie seit Ende Juli, aber sieben Tage wären ein absolutes Novum gewesen.
Am frühen Abend wendete sich das Blatt erneut. Bitcoin schoss nach oben, nachdem Donald Trump erklärte, dass er gemeinsam mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte „den Rahmen für ein künftiges Abkommen in Bezug auf Grönland geschaffen“ habe.

Nicht nur der Kryptomarkt, auch die US-Aktienmärkte reagierten erleichtert. Rutte dämpfte die Erwartungen allerdings später mit dem Hinweis, dass „noch viel Arbeit vor uns liegt“.
Bitcoin kämpft weiter mit der 90.000-Dollar-Grenze
Bitcoin kämpft weiterhin mit der wichtigen Marke von 90.000 US-Dollar – einem klaren Schlüsselbereich. Sollte es gelingen, sich dort nachhaltig zu etablieren, rückt die Zone zwischen 93.000 und 94.000 US-Dollar als nächster Widerstand in den Fokus.
Ein wichtiger Termin heute: Die Veröffentlichung des PCE-Preisindex aus den Vereinigten Staaten – der bevorzugte Inflationsindikator der US-Zentralbank. Die Daten werden um 16:00 Uhr (MEZ) erwartet.
Niedrigere Werte als prognostiziert könnten dem Markt einen weiteren Schub geben, da sie mehr Spielraum für Zinssenkungen eröffnen würden.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Textes notiert der Bitcoin-Kurs auf der Krypto-Börse OKX bei 89.931 US-Dollar. Auf der Börse Bitvavo entspricht das einem Eurokurs von 76.926 Euro. Im Vergleich zu vor 24 Stunden liegt Bitcoin damit 0,66 % im Plus.
Ethereum, XRP und Solana ziehen mit
Wie üblich bewegt sich der Rest des Kryptomarkts im Gleichklang mit Bitcoin. Die meisten Altcoins stehen derzeit allerdings etwas besser da als der „Kryptokönig“ selbst – sie hatten in den vergangenen Tagen jedoch auch stärkere Verluste erlitten.
Ethereum (ETH) ist um 1,36 % gestiegen, Ripple (XRP) legte 2,06 % zu und Solana (SOL) verzeichnet ein Plus von 1,68 %. Die Metaverse-Token The Sandbox (SAND) ist der größte Gewinner innerhalb der Top 100 – mit einem Tageszuwachs von 13,44 %.
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