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Das Interesse an Bitcoin über börsengehandelte Fonds nimmt wieder zu. Amerikanische Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten letzte Woche ihre größten Zuflüsse seit Monaten, was den Bitcoin-Kurs erneut in Richtung wichtiger Widerstandsniveaus treibt. Dennoch warnen Analysten, dass eine kurze Erholung nicht ausreicht, um den nächsten großen Schritt zu machen.
Bitcoin-ETF-Zufluss zieht wieder an
Die amerikanischen Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten in der vergangenen Woche zusammen einen Nettozufluss von etwa 1,8 Milliarden Dollar. Das ist der stärkste wöchentliche Zufluss seit Anfang Oktober 2025 und deutet auf erneutes Interesse seitens institutioneller Anleger hin. Gleichzeitig kletterte der Bitcoin-Kurs erneut in Richtung 98.000 Dollar.
Trotz dieser Erholung hat sich das Bild noch nicht vollständig erholt. Das gesamte verwaltete Vermögen aller amerikanischen Spot-Bitcoin-ETFs liegt derzeit bei rund 125 Milliarden Dollar. Das ist noch immer circa 24 Prozent niedriger als der Höchststand von 164,5 Milliarden Dollar, der im vierten Quartal 2025 erreicht wurde.
Bitcoin braucht ein paar gute Wochen
Laut Analysten des Makro-Newsletters Ecoinometrics haben kurze Spitzen bei ETF-Zuflüssen in der Vergangenheit häufiger für temporäre Preissteigerungen gesorgt, die danach wieder absackten.
In ihrer Analyse stellen sie fest: „Bitcoin braucht keine paar guten Tage, sondern ein paar gute Wochen.“ Solange positive Zuflüsse nicht mehrere Wochen anhalten, sorgen sie hauptsächlich für Stabilisierung und nicht für einen nachhaltigen Aufwärtstrend.
Struktureller Vorteil auf lange Sicht
Auf längere Sicht bleibt das zugrunde liegende Bild jedoch günstig für Bitcoin. Vermögensverwalter Bitwise weist darauf hin, dass die Nachfrage aus Spot-ETFs strukturell höher liegt als das neue Angebot von Bitcoin. Es werden also mehr Spot-Bitcoin-ETFs gekauft als Bitcoins gemined werden.
Diese Diskrepanz zwischen Nachfrage und Angebot hat sich bereits in einem deutlichen Kursanstieg niedergeschlagen. Seit dem Start der ETFs ist der Bitcoin-Preis um etwa 94 Prozent gestiegen. Laut Bitwise ist das Angebot neuer Bitcoins relativ vorhersehbar, während die Nachfrage weiter wachsen kann, je mehr institutionelle Parteien Zugang zu Krypto-ETFs erhalten.
Der Vermögensverwalter erwartet, dass 2026 ein wichtiges Jahr werden kann, in dem große institutionelle Anleger in breiterem Umfang einsteigen. In diesem Szenario könnten ETFs sogar mehr als hundert Prozent des jährlichen neuen Bitcoin-Angebots aufkaufen.
Darüber hinaus prognostiziert Bitwise, dass der gesamte Zufluss in Richtung Bitcoin über ETFs, börsengehandelte Unternehmen mit Bitcoin-Reserven und sogar Staatsfonds auf Hunderte Milliarden Dollar ansteigen kann. Dies könnte sich in einem Anstieg des Bitcoin-Preises über die magische Grenze von 100.000 Dollar realisieren.
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