Jan-Eric Stehr Jan-Eric Stehr
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Bitcoin steht vor einem Jahr der Extreme: Warum Ruhe jetzt entscheidend ist

Von Zinspanik bis Euphorie: So bleibt Bitcoin (BTC) stabil

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Bitcoin Nachri…
Ruhe vor dem Sturm? Bitcoin-Volatilität sinkt, könnte aber bald explodieren

Foto: Westlight/Shutterstock

Die Finanzmärkte schwanken seit zwei Jahren zwischen extremen Zuständen, und der Bitcoin (BTC)-Kurs versucht, inmitten dieser Turbulenzen seinen Weg zu finden. Mal sind aggressive Zinssenkungen notwendig, um die Wirtschaft zu stützen, dann wieder gibt es keinen Spielraum für Zinssenkungen, da die Angst vor Inflation dominiert.

Diese Grafik von Bob Elliott fasst die Situation treffend zusammen.

Bitcoin fällt, während die Sorgen im Nahen Osten zunehmen
Bitcoin fällt, während die Sorgen im Nahen Osten zunehmen

Extreme vermeiden ist der Schlüssel

Laut Bob Elliott zeigt uns diese Grafik eines ganz deutlich: Es ist besser, extreme Situationen zu vermeiden.

Im September 2024 rechnete der Markt noch mit einer aggressiven Serie von Zinssenkungen, wie wir in den Nachrichten berichteten. Doch mittlerweile hat sich das Bild komplett gewandelt. Nur wenige Monate später liegen die Renditen von zweijährigen Staatsanleihen auf dem gleichen Niveau wie der Leitzins der US-Notenbank.

Das bedeutet, dass der Markt derzeit keine weiteren Zinssenkungen von der Fed erwartet, wie die untenstehende Grafik zeigt. Die schwarze Linie repräsentiert den Leitzins der Zentralbank, während die grüne Linie die Rendite zweijähriger Staatsanleihen zeigt.

Momentan sorgen sich die US-Notenbank und der Markt vor allem um die Inflation, was kaum Spielraum für Zinssenkungen lässt. Das könnte das erste Quartal 2025 zu einer schwierigen Phase für Bitcoin und die Aktienmärkte machen, da höhere Zinsen die wirtschaftliche Aktivität bremsen könnten.

Was bedeutet das für Bitcoin?

Die wirtschaftliche Abkühlung könnte jedoch neue Möglichkeiten für Zinssenkungen schaffen.

Aufgrund des derzeit extremen Sentiments – „Wir bekommen 2025 kaum Zinssenkungen“ – könnte sich später das gegenteilige Extrem entwickeln: „Die Zinsen müssen dringend gesenkt werden, um wirtschaftliche Schäden zu verhindern.“ In einer solchen Situation hast du zwei Optionen: Entweder du jagst den extremen Schwankungen hinterher oder du ignorierst den Trubel.

Die US-Wirtschaft wirkt weiterhin stabil, was darauf hindeutet, dass die aktuelle Hausse vorerst Bestand hat. Zwar könnten die höheren Zinsen und der starke Dollar eine schwierige Phase für den Bitcoin-Kurs bedeuten, aber das muss nicht das Ende des Aufwärtstrends sein.

In dieser Hinsicht scheinen die Stimmungsschwankungen des Marktes vor allem eines zu sein: bloßes Rauschen. Möchtest du immer auf dem Laufenden bleiben? Folge uns kostenlos auf WhatsApp, genau wie Tausende andere.

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Über den Autor:
Jan-Eric Stehr

Jan-Eric Stehr ist seit August 2023 Chief Editor bei Crypto Insiders. Davor übersetzte und lokalisierte er die Website ins Deutsche. Mit seinem Ingenieursabschluss (B.Sc.) in Prozessmanagement/Maschinenbau und beruflicher Erfahrung im Consulting, unterstützt er Unternehmen beim Einstieg in den deutschen Markt. Seine Leidenschaft für Kryptowährungen fand er 2020, als er in sie investierte, und durch seine freiberufliche Tätigkeit vertiefte er sich weiter in dieses Thema.

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