Jan-Eric Stehr Jan-Eric Stehr
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Bitcoin stagniert, Märkte steigen – kommt der große Krypto-Schub?

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Clarity Act, Shutdown & Zinspolitik: Was Anleger jetzt wissen müssen

Foto: Parilov (Shutterstock)

Der Kryptomarkt ist 2026 nicht mehr der gleiche wie noch vor wenigen Jahren. Mit dem Eintritt mächtiger Akteure wie Regierungen, Banken und großen Vermögensverwaltern verändern sich Dynamik und Richtung grundlegend. Für Krypto-Analyst Oliver Michel steht fest: „Der Markt erfährt einen Reset – und wir müssen ihn komplett neu denken.“ Anleger sehen sich damit nicht nur einem volatilen Bitcoin (BTC), sondern auch einem politisierten Marktumfeld gegenüber.

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Clarity Act und der Machtkampf um Krypto

Im Zentrum der regulatorischen Umwälzungen steht der Clarity Act – ein Gesetzesentwurf in den USA, der klare Rahmenbedingungen für Kryptowährungen schaffen soll. Doch was nach Fortschritt klingt, sei in Wahrheit stark von Lobbyinteressen geprägt. Banken fordern etwa, dass Stablecoins wie traditionelle Finanzinstitute reguliert werden – inklusive Einschränkungen bei Zinsen und Kreditvergabe.

„Die Banken wollen natürlich ihre Geschäftsfelder nicht aufgeben – Darlehensvergabe, Zinsen, Kapitalverwaltung.“, so Michel in einem aktuellen Interview mit Der Aktionär TV.

Ein drohender US-Shutdown könnte die Verabschiedung des Gesetzes weiter verzögern. Bereits in der Vergangenheit wurde der Clarity Act aufgrund politischer Blockaden verschoben. Für den Markt bedeutet das: Unsicherheit – gerade in einer Phase, in der institutionelle Investoren stärker denn je einsteigen.

Makrotrends und Marktverhalten

Gleichzeitig spielt die US-Geldpolitik eine entscheidende Rolle. Die Federal Reserve hat die Zinsen zuletzt nicht weiter gesenkt – eine erwartete Entwicklung. Doch geopolitische Spannungen, etwa im Nahen Osten oder zwischen den USA und Kanada, sowie wirtschaftliche Veränderungen in Japan, setzen zusätzliche Impulse. Besonders brisant: Sinkende Nachfrage nach US-Staatsanleihen könnte die USA zur Erhöhung der Renditen zwingen – mit weitreichenden Folgen für Risikomärkte wie Krypto.

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Bitcoin und Altcoins warten auf den Impuls

Während klassische US-Indizes wie der Russell 2000 und die Nasdaq neue Allzeithochs erreichen, bleibt Bitcoin in einer Seitwärtsbewegung zwischen 84.000 und 97.000 US-Dollar. Abflüsse in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar aus Spot-ETFs zeigen das gespaltene Sentiment.

Michel bleibt dennoch optimistisch: „Gold läuft Bitcoin oft etwas voraus – wenn sich das wiederholt, steht uns eine gute Entwicklung bevor.“

Auch Ethereum (ETH) und XRP (XRP) verharren in stabilen Ranges. Die Hoffnung liegt auf einem Impuls durch eine Kombination aus regulatorischer Klarheit und makroökonomischem Rückenwind.

Fazit:

Der Kryptomarkt befindet sich in einem strukturellen Wandel. Wer seine Chancen nutzen will, muss nicht nur auf Charts schauen – sondern auch auf Gesetzestexte, Zentralbanken und geopolitische Spannungen. Denn die neuen Spielregeln werden nicht mehr nur im Code, sondern in Washington verhandelt.

Wenn du wissen willst, welche regulatorischen Faktoren den Kryptomarkt aktuell beeinflussen, wirf einen Blick in unsere Nachrichten-Sektion Regierung und Regulierung. Dort findest du alle wichtigen Entwicklungen kompakt und verständlich erklärt.

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Über den Autor:
Jan-Eric Stehr

Jan-Eric Stehr ist seit August 2023 Chief Editor bei Crypto Insiders. Davor übersetzte und lokalisierte er die Website ins Deutsche. Mit seinem Ingenieursabschluss (B.Sc.) in Prozessmanagement/Maschinenbau und beruflicher Erfahrung im Consulting, unterstützt er Unternehmen beim Einstieg in den deutschen Markt. Seine Leidenschaft für Kryptowährungen fand er 2020, als er in sie investierte, und durch seine freiberufliche Tätigkeit vertiefte er sich weiter in dieses Thema.

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